Herzogenaurach
Bilanz

Fischer beklagen trotz des heißen Sommers nur geringe Verluste

Der Fischereiverein Herzogenaurach legte bei der gutbesuchten Jahreshauptversammlung im FC-Heim nicht nur eine gute Jahresbilanz vor, sondern ehrte auch langjährige Mitglieder.
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Langjährige Mitglieder wurden geehrt. Foto: Richard Sänger
Langjährige Mitglieder wurden geehrt. Foto: Richard Sänger
Vorsitzender Georg Maier zeigte sich unter anderem stolz auf die Jungfischer, die sich aktiv in den Verein einbringen. "Schon mal geangelt?" war das Thema des Ferienprogramms, bei dem zahlreiche Kinder und Jugendliche einiges über die Fischerei und Natur erfahren haben. Außerdem fand in diesem Jahr erstmals ein Projekttag unter dem Motto "Wasser" statt. Über 49 Kinder des Hortes der Carl-Platz-Schule kamen an die Aurach und erfuhren, welche Lebewesen sich in der Aurach tummeln und diese dann mit der Becherlupe näher betrachteten. Der Vorsitzende nahm auch zum Thema "O-Fall" Stellung, dieser wurde zwischenzeitlich zurückgebaut, trotzdem laufe nahezu kein Wasser über das Wehr, und auch der Absperrbalken wurde wieder platziert. Eine weitere Klärung soll ein Termin mit dem Wasserwirtschafts- und dem Landratsamt bringen, denn nach wie vor laufe zu wenig Wasser in den Altarm.


Aktiver Umweltschutz

Viele Stunden, nämlich über 1240, wurden in den Gewässerschutz investiert. "Dies ist, neben der Fischhege, auch aktiver Umweltschutz und Instandhaltung unseres Eigentums", erkläret Maier und dankte insbesondere dem Koordinator und Zweitem Vorstand Robert Bretting. Ohne das Engagement und den Arbeitseinsatz der Mitglieder könne nicht alles so zufriedenstellend erledigt werden.
Wie Kassier Josef Matzke erwähnte, gehören dem Verein insgesamt 428 Mitglieder an, davon sind 282 aktive Angler, 123 passive Mitglieder und 23 Jungfischer. Im abgelaufenen Jahr habe der Verein kräftig investiert und auch den Dummetsweiher sanieren.
Der trockene Sommer ging auch den Vereinsgewässern nicht ganz spurlos vorüber, berichtete Hauptgewässerwart Charly Dassler. So fehlten in den Vereinsweihern teils bis zu 50 Zentimeter Wasser, zudem erschwerten auch hohe Ph-Werte und teilweise sehr geringe Sauerstoffwerte die Situation. Insgesamt betrug der Verlust auf den Besatz von 2014 rund drei Prozent. "Damit lässt es sich leben", erklärte Matzke dazu. Eine weitere Auswirkung der starken Hitze und des geringen Wasserstandes war, dass es nicht möglich war, gleichmäßig durchzufüttern. Somit gab es in den Aufzuchtteichen unterschiedliche Größen, aber die zu klein gebliebenen Fische habe man einfach wieder aufgesetzt.

Die Geehrten:
50 Jahre Dorothea Lautner, Jürgen Maier, Hans Muenck, Paul Ruhmann

25 Jahre Monika Schmidt, Bernhard Eberlein, Thomas Grumann, Bruno Raschkowski, Reinhard Tesch, Andreas Meier


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