Hammerbach
Rescue Challenge

Feuerwehren retten im nationalen Wettstreit

Seit einigen Jahren können sich Teams aus den Feuerwehren im sogenannten Rescue Challenge messen. Erstmalig nahm aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt an einem nationalen Wettbewerb ein sechsköpfiges Team der Freiwilligen Feuerwehren Herzogenaurach und Hammerbach in Baden-Württemberg teil.
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Die Feuerwehrleute mussten auch den Umgang mit ihrer Ausrüstung demonstrieren. Foto: privat
Die Feuerwehrleute mussten auch den Umgang mit ihrer Ausrüstung demonstrieren. Foto: privat
Nach dem Motto "Voneinander lernen, miteinander wetteifern und seine Leistung verbessern" veranstaltete die freiwillige Feuerwehr Pfaffenweiler zur Feier ihres 75-jährigen Bestehens am vergangenen Wochenende die Deutsche Meisterschaft in der Unfallrettung, Rescue Challenge genannt. Neben dem Team aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt und einem Team der freiwilligen Feuerwehr Günding aus dem Landkreis Dachau stellten sich 13 weitere Teams aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz den geforderten Aufgaben in der Unfallrettung.

Der mittelfränkische Rettungstrupp belegte in der Gesamtwertung den sechsten Platz, in der Wertung technische Rettung den vierten und in der Wertung Team-Captain den elften Platz. In der Kategorie "Medic/Innerer Retter" erreichten die Franken den zweiten Platz.

Übung unter Zeitdruck


Seit Januar hatte das mittelfränkische Rettungsteam für diesen Tag trainiert. Für die Feuerwhr Herzogenaurach nahmen Markus Meisel, Matthias Wein, Sebastian Hagen und Werner Seibert teil, für die Feuerwehr Hammerbach Florian Bergner und Dominik Bergner. Damit sie überhaupt an der Veranstaltung teilnehmen konnten, wurden sie von mehreren Firmen aus der Region unterstützt. Bei zwei unterschiedlichen Aufgaben galt es, Rettungstechniken sicher unter Beweis zu stellen. Während im ersten Szenario eine verunfallte, im Fahrzeug eingeklemmte Person innerhalb von zehn Minuten in einem Fahrzeug zu versorgen und dann zu befreien war, konnte diese Maßnahme in der zweiten Übung innerhalb von zwanzig Minuten erfolgen. Über eine Zeit- und Fehlerwertung ermittelten die Schiedsrichter die Platzierungen. Neben den einzelnen Wertungen ist es erklärtes Ziel des Wettbewerbs, neue Rettungstechniken zu erproben und praxisbezogene Kenntnisse zu gewinnen.
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