Bei der Übertragung des Deutschlandspiels am Sonntagabend auf der Tribüne des Adidas Outlet in den Abendstunden verhielten sich die Besucher gesittet, sodass seitens der Polizei kein Einschreiten erforderlich war. Das berichtet die Inspektion Herzogenaurach.

Die Feierstunde endete anschließend mit einem traditionellen Autokorso durch die Stadt. Dabei stellte die Polizei wiederholt fest, dass viele junge Leute auf waghalsige Weise aus den Autofenstern ragten, weshalb die eingesetzten Beamten mehrere Ermahnungen aussprachen. Die Beamten wiesen die jungen Leute auf die Gefährlichkeit und rechtlichen Folgen hin, um dadurch mögliche Verletzungen der Teilnehmer zu verhindern. Alkoholbedingte Ausfallerscheinungen stellte die Polizei nicht fest.


Während der Veranstaltung am Kreisverkehr in der Bahnhofstraße hielt ein 18-Jähriger ein so genanntes "Bengalisches Feuer" aus dem Fahrzeug. Als er die überwachenden Polizeibeamten bemerkte, warf er die Fackel in ein Gebüsch neben dem Kreisverkehr. Dort konnte ein Ausbreiten eines Feuers gerade noch verhindert werden. Den jungen Mann, der sich während seiner Aktion vermummt hatte, stellte die Polizei. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz rechnen.

Die Polizei wird bei zukünftigen Veranstaltungen verstärkt auf solche Verstöße achten und diese auch rigoros verfolgen. Die Gefahr dieser nicht zugelassenen Feuerwerkskörper besteht in der hohen Abbrenntemperatur von über 2000 Grad Celcius. Hierbei können bereits durch die Strahlungswärme ohne direkten Kontakt starke Verbrennungen an der Haut entstehen. Die Gefahr, die solche gefährlichen Gegenstände in einer Menschenmenge verursachen, kann dazu führen, dass erhebliche Verletzungen und Panik entstehen.

Die Polizei appelliert an die Teilnehmer dieser Veranstaltungen, trotz der Feierlaune und Ausgelassenheit auf vernünftiges Verhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu achten.