Herzogenaurach
Gesundheit

Fachklinik Herzogenaurach besteht seit 20 Jahren

Seit Oktober 1996 kommen Patienten zur Rehabilitation nach Herzogenaurach. Das 360-Betten-Haus hat sich einen hervorragenden Ruf erworben.
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So präsentiert sich die Fachklinik heute.  Foto: M&I
So präsentiert sich die Fachklinik heute. Foto: M&I
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Das Gebäude am Hans-Ort-Ring von Herzogenaurach fällt sofort auf und ist das Ziel vieler Menschen. Die Fachklinik in Herzogenaurach kann in diesen Tagen auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken.

Träger der Klinik auf dem 27 500 Quadratmetern großen Grundstück ist die m&i-Klinikgruppe Enzensberg in Füssen. Den Kurzzeitbereich mit eingeschlossen, können 360 Betten zur Verfügung gestellt werden. Die Klinik beschäftigt sich mit Rehabilitation (Anschlussheilbehandlung) in den Fachgebieten Orthopädie, Unfallchirurgie, Rheumatologie, Sportmedizin, Neurologie, Neuropsychologie, Innere Medizin, Kardiologie, Diabetologie und Angiologie. Außerdem ist ganztägige ambulante Rehabilitation und intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA) möglich.

Der erste Spatenstich erfolgte am 25. Juli 1995, das Richtfest war am 27. Juni 1996. Die feierliche Einweihung konnte am 10.
Oktober 1996 begangen werden. Bei der Einweihung lobten Kultusstaatssekretär Rudolf Klinger und Bezirkstagspräsident Gerd Lohwasser das Konzept der wohnortnahen Versorgung. Die hochmoderne Einrichtung der Disziplin Rehabilitationsmedizin gelangte dorthin, wo noch Bedarf dafür bestand, nach Mittelfranken.


Kooperation mit Uni Erlangen

Konzipiert wurde ein sternförmiger Bau mit drei Strahlen. Die Eingangshalle in der Mitte präsentiert sich als Raumschacht bis zum Dach, der Weite und Helle mit sich bringt. Von dort führt der Weg weiter in die einzelnen Bereiche. Um eine günstige Auslastung zu erreichen, wurde auch ein Kooperationsvertrag mit der medizinischen Fakultät der Universität Erlangen geschlossen. Die in den Erlanger Uni-Kliniken "akut" Behandelten erfahren ihre Rehabilitation in Herzogenaurach. Darüber hinaus ergibt sich auch die Möglichkeit der Zusammenarbeit in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Rehabilitation, wie Thomas Schöck, damaliger Kanzler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ausführte.

Außerdem wurde auch eine Klinikkapelle eingebaut, die durch Pfarrer Joachim Kauer und Pfarrerin Barbara Hertel-Ruf eingeweiht wurde. Vor der offiziellen Inbetriebnahme bestand für die Herzogenauracher Bevölkerung die Möglichkeit, das neue Gebäude zu besichtigen. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 18. Oktober 1996.
Durch eine Erweiterung des Konzeptes im Jahr 1997 bestand auch die Möglichkeit, bis zu 30 Tagesgäste teilstationär zu behandeln. Im September 1997 war die Anzahl der Beschäftigten (Teil- und Vollzeit) bereits auf 350 angewachsen. Der hohe Grad der Akzeptanz ist auch daran zu ersehen, dass im November 1997 bereits die 5000. Patientin begrüßt werden konnte.

Ein abwechslungsreiches kulturelles Programm soll dabei helfen, den Patienten den Aufenthalt möglichst kurzweilig zu gestalten. Dazu gehören unter anderem auch Theateraufführungen, Stadtführungen und Fahrten in die Region. Im Jahr 1997 fand erstmals eine Krippenausstellung der Krippenfreunde Herzogenaurach, mit ihrem Vorsitzenden Manfred Lukasch statt, um den Patienten eine weihnachtliche Stimmung zu vermitteln.

Die Klinik genießt mittlerweile einen hervorragenden Ruf in der ganzen Region und darüber hinaus. Die Leitung der Fachklinik setzt sich aus Dr. Josef Gerling, Chefarzt Innere Medizin/Kardiologe, Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt Orthopadie und Unfallchirurgie, Dr. Wilfried Schupp, Chefarzt Neurologie und Neuropsychologie, sowie Georgios Ampatzis, Chefarzt Neurologie, zusammen. Der Kaufmännische Direktor der Klinik ist Bastian Ringelhann.


Chefärzte informieren

Vortragsreihe Zum 20-jährigen Bestehen der Fachklinik in Herzogenaurach wird eine Vortragsreihe mit dem Motto "Gesundheit aktuell - Chefärzte informieren die Bevölkerung" angeboten. Die Fachvorträge beginnen jeweils um 18 Uhr (Ende 20 Uhr)

Montag, 17. Oktober
Thema "Schlaganfall - Diagnose und Therapie". Referent:
Chefarzt Dr. Wilfried Schupp, Fachbereich Neurologie

Mittwoch, 19. Oktober
Thema: "Kreuzschmerz". Referent: Chefarzt Prof. Dr. Bernd Kladny, Fachbereich Orthopädie

Donnerstag, 20. Oktober Thema: "Herz in Gefahr - koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt", Referent: Chefarzt Dr. Josef Gerling, Fachbereich Innere Medizin

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