Höchstadt a. d. Aisch
Abschluss

Etwas Neues beginnt für Höchstadter nach der Realschule

Die Höchstadter Realschule verabschiedete einen außergewöhnlich erfolgreichen Jahrgang.
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Die beiden besten Absolventinnen der Realschule mit der Traumnote 1,0 sind Susanna Seeberger aus Uehlfeld (links) und Selina Preis aus Vestenbergsgreuth. Foto: Evi Seeger
Die beiden besten Absolventinnen der Realschule mit der Traumnote 1,0 sind Susanna Seeberger aus Uehlfeld (links) und Selina Preis aus Vestenbergsgreuth. Foto: Evi Seeger
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Besinnliche Worte zum Thema "Du bist wertvoll" standen im Zentrum des ökumenischen Gottesdiensts in St. Georg, den die Entlassschüler der Realschule Höchstadt selbst gestaltet hatten. Ihm folgte eine fröhliche Feier in der Schule, die gegen 22.30 Uhr mit einem Feuerwerk ausklang.

"Ein großer Tag", hatte Pfarrer Gottfried Schlee im Gottesdienst gesagt: Etwas gehe zu Ende, etwas Neues beginne. "Die Zukunft liegt offen vor euch - ihr müsst sie nun beschreiten", legte Stadtpfarrer Dekan Kilian Kemmer den jungen Menschen ans Herz. Was die Zukunft bringen werde, liege noch im Dunkel.

165 Schüler aus den sechs zehnten Klassen konnten am Freitag ihre Zeugnisse entgegennehmen. Die drei Jahrgangsbesten kommen alle aus der Klasse 10e, der "französischen" mit einer zusätzlichen Fremdsprache. Susanna Seeberger aus Uehlfeld und Selina Preis aus Vestenbergsgreuth hatten in allen Fächern die Traumnote 1,0.
Vanessa Zeh aus Baudenbach kann sich über einen Notendurchschnitt von 1,18 freuen.

Susanna Seeberger will auch künftig auf die Schule gehen. Sie hat sich das Abi am Gymnasium in Neustadt/Aisch zum Ziel gesetzt. Danach könnte sie sich vorstellen, Lehramt oder Sportmanagement zu studieren.
Selina Preis will am Gymnasium in Scheinfeld ihre Reifeprüfung machen. Zwei Jahre hat sie noch Zeit, um schlüssig zu entscheiden, was sie danach studieren will. Die Abschlussprüfungen fanden die beiden Jahrgangsbesten "anspruchsvoll, mitunter stressig, aber nicht sonderlich schwer".

Reinhard Bum, bis Februar dieses Jahres Rektor der Realschule, wurde mit tosendem Applaus begrüßt. "Für ihren Schritt ins Leben haben wir ihnen die Tür geöffnet. Jetzt müssen sie ihren Weg allein gehen", sagt Bum. Er hat die Entlassschüler auf dem größten Teil ihres bisherigen Wegs begleitet.



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