Erlangen
Bombenalarm

Entwarnung in Erlangen: Kein Sprengstoff

Entwarnung für die Bergkerwa-Besucher: Das auffällige Paket am Bahnhof in Erlangen enthielt keinen Sprengstoff, sondern war leer.
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Sprengstoffalarm in Erlangen: Für einige Stunden war das Gebiet um den Bahnhof in Erlangen gesperrt. Die Besucher der Bergkichweih mussten auf ihren Zug warten. Foto: Stefan Reinmann
Sprengstoffalarm in Erlangen: Für einige Stunden war das Gebiet um den Bahnhof in Erlangen gesperrt. Die Besucher der Bergkichweih mussten auf ihren Zug warten. Foto: Stefan Reinmann
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Das Päckchen, das am Samstagnachmittag zur weiträumigen Absperrung des Erlanger Bahnhofs führte enthielt keinen Sprengstoff, sondern war leer. Dies stellte der Fachdienst des Landeskriminalamtes aus München um 15.35 Uhr beim Einsatz auf dem Bahnhofsgelände fest.

Eine Aufschrift auf dem Paket deutete auf explosiven Inhalt hin, weshalb der Bahnhof sofort weiträumig abgesperrt worden war. Die Sperrung der Gleise, des Bahnhofsvorplatzes und der Münchner Straße wurde von der Polizei wieder aufgehoben.

In Erlangen findet zur Zeit die Bergkirchweih statt, weshalb zur Sperrung anwesende Beamte der Bundespolizei hinzugezogen werden konnten. Dass sich die angebliche Bombe gegen die Bergkirchweih richtete, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bestätigen. Eine politisch-extremistisches oder ein religiöses Motiv wurde jedoch ausgeschlossen.

Polizeisprecherin Alexandra Oberhuber weist darauf hin, dass das öffentliche Deponieren einer Sprengstoffattrappe mehr ist als ein schlechter Scherz: "Wir behandeln das als Straftat. Das Paket wird auf Spuren untersucht." Könne man den oder die Verursacher des Einsatzes aufspüren, so werde man die Kosten gegebenenfalls umlegen.




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