Doch bevor das Duo die Bühne betrat, gab es erst mal leibliche Stärkung, denn das Geschehen spielt sich nicht nur auf der Bühne, sondern auch in der Küche ab. Nach Gemüseplätzchen, Spinatcannelloni und Kartäuserklößen ging es dann auf der Bühne weiter. "Unser Publikum soll sich wohlfühlen und kann nach einem guten Essen ganz entspannt den Abend genießen", gab Elisabeth Ort schon mal die Richtung vor. Mit "Trampel und Schnößl" trafen dann auf der Bühne zwei Welten ungebremst aufeinander. Elisabeth Ort im Blümchenkleid redet als Trampel gerade so, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Sie verwickelt den Krawatte tragenden Schnößl, humorlos und zugeknöpft, in ebenso endlose wie fruchtlose Dialoge. Die sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil sie sich sprachlich überhaupt nicht verstehen.
Nachdem "Fränggisch Lektion 1" bei Schnößl auf wenig fruchtbaren Boden fiel, gab es jetzt die zweite Lektion. "Einmal probieris numal, dann mochi nemmer, wall der lernts sowieso net", hatte Trampel wenig Hoffnung auf Erfolg. Hauptsache war, dass das Publikum hörte und verstand.