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Höchstadt a. d. Aisch
Kirche

Die Sternsinger waren in Höchstadt unterwegs

Am Dreikönigstag und teilweise auch schon am Samstag besuchten auch in Höchstadt und Etzelskirchen die Sternsinger die Häuser.
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In Höchstadt verteilte Bürgermeistergattin Maria Brehm Süßigkeiten an die kleinen Könige. Foto: Peter Schramm
In Höchstadt verteilte Bürgermeistergattin Maria Brehm Süßigkeiten an die kleinen Könige. Foto: Peter Schramm
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Ein farbenfrohes Bild erlebten die Gottesdienstbesucher am Dreikönigstag in der voll besetzten Höchstadter Stadtpfarrkirche. 130 Kinder und Jugendliche zogen mit Sternen, als Mohren geschminkt, mit Turbanen oder Kronen auf dem Kopf gemeinsam mit den Ministranten sowie Dekan Kilian Kemmer und Krankenhausseelsorger Diakon Georg Paszek in die St. Georgskirche ein.
Bei der "Feier des zweiten Weihnachtsfestes" erklärte Dekan Kemmer den Sternsingern seiner Pfarrei an Hand einer Geschichte den Sinn von Weihnachten. In verteilten Rollen eindrucksvoll gelesen, brachten die geschwundene Lebensfreude, die nicht ausreichende Zeit und die mit Füßen getretene Liebe ihre Zeichen zur Krippe, um sie dem göttlichen Kind zu schenken. "Freude am Leben, Zeit für Gott, seine Mitmenschen und für sich selbst sowie das Geschenk der Liebe lassen die Welt unter einem guten Stern stehen. Seit der Geburt von Jesus in Bethlehem war nichts mehr wie vorher.
Er verkörperte die Gaben der Zeit, der Liebe und der Lebensfreude", sagte Kilian Kemmer. Die Sternsinger sind die Übersetzer der erzählten Geschichte in die Gegenwart, weil sie sich mit Freude Zeit nehmen, um Liebe zu schenken, stellte der Dekan abschließend fest.
Nach dem Gottesdienst zogen die Sternsinger und die Gottesdienstbesucher auf den Marktplatz, um vor dem Rathaus den Neujahrssegen für die Stadt Höchstadt zu erbitten. Dabei wurden auch die Türen des Rathauses mit dem Segensspruch der Sternsinger bedacht. Die Sternsinger waren bereits am Samstag ausgesandt worden und auf ihrer ersten Tour unterwegs, bevor sie gestern Nachmittag ihre zweite Runde zurücklegten. Auch das Krankenhaus und das Seniorenzentrum St. Anna erhielten Besuch von erwachsenen Sternsingern aus dem Ministrantenteam, deren Segensspruch dort mit großer Dankbarkeit aufgenommen wurde.
Auch in Etzelskirchen sandte Pfarrer Stefan Pröckl von der Pfarrei St. Jakobus Etzelskirchen 27 seiner Ministranten als Sternsinger aus, um Geld für die Mission zu sammeln. Im Gottesdienst weihte Pfarrer Pröckl Wasser, Kreide, Weihrauch und Salz. Die Oberministranten Tobias und Andreas Ganzmann hatten die Gruppen eingeteilt. Ab 9 Uhr gingen die Minis am Dreikönigstag in Etzelskirchen, Bösenbechhofen, Saltendorf, Kieferndorf und Medbach von Haus zu Haus.
An die Haustüren wird mit geweihter Kreide der Segensspruch 20 * C + M + B * 13 (Christus Mansionem Benedikat) geschrieben. Das bedeutet "Christus segne dieses Haus". Als Erstes wurde von Andreas Ganzmann der Segensspruch an die eigene Kirchentüre geschrieben. Das gesammelte Geld kommt Kindern in Tansania zugute. Das Land Tansania steht heuer im Mittelpunkt dieser Aktion.
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