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Saltendorf
Dorferneuerung

Der Weiher sollte Saltendorf prägen

In dem Höchstadter Ortsteil haben die Bürger ganz konkrete Vorstellungen, was verbessert werden kann.
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Saltendorf liegt an einem wunderschönen großen Weiher, den man vom Dorf aus aber kaum sieht. Foto: Andreas Dorsch
Saltendorf liegt an einem wunderschönen großen Weiher, den man vom Dorf aus aber kaum sieht. Foto: Andreas Dorsch
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Der Höchstadter Ortsteil Saltendorf liegt ideal. Eingebettet in die Natur, umrahmt vom großen Saltendorfer Weiher und von Wald leben hier knapp 90 Menschen. Sie schätzen ihren Ort, sehen aber auch einige Ecken, die man verbessern könnte. Die Chancen dafür stehen gut, winken doch im Rahmen der Dorferneuerung ordentliche Zuschüsse.

Saltendorf ist einer der fünf nördlichen Höchstadter Ortsteile, in denen in den nächsten Jahren die Dorferneuerung ansteht. Was in Saltendorf alles "erneuert" werden könnte, darüber haben sich die Bürger bereits ausgiebig Gedanken gemacht.

"Oberste Priorität hat der Spielplatz am Feuerwehrhaus", erklärt Karl-Heinz Göhr, Sprecher der Dorfgemeinschaft. Die Geräte müssten modernisiert werden und zur Hauptstraße sollte ein Zaun den Spielplatz begrenzen.
Auf dem Areal wünschen sich die Saltendorfer auch eine Feuerstelle und am Feuerwehrhaus sähen sie gerne eine teilweise Überdachung des gepflasterten Bereichs.

"Es kommen viele von auswärts, die hier Pause machen - vor allem Radler", sagt Göhr, der gegenüber vom Spielplatz wohnt. Sie könnten mit ihren Kindern Rast machen oder ein paar Meter weiter fahren zum zentralen Platz mitten im Ort.

Im Augenblick steht hier noch eine einsame Bank auf einer Rasenfläche, umrahmt von Flaschen- und Altkleidercontainern und einem Buswartehäuschen aus längst vergangenen Zeiten. Diese bunte Ansammlung versperrt den Blick auf den großen Saltendorfer Weiher, eigentlich eine Augenweide, die man aber von der Ortsmitte aus nicht zu Gesicht bekommt.

Unstrittig bei den Bürgern, dass dieser Platz umgestaltet wird. Die Container sollen einen anderen Standplatz bekommen, das Beton-Wartehäuschen einer modernen transparenten Konstruktion weichen, auf der Info-Tafeln für Radler ebenso Platz finden könnten wie Wissenswertes über Natur und Wanderwege.

Damit wäre der Blick auf den Weiher frei, in den die die Bürger beratende Landschaftsplanerin Kathrin Nißlein auch einen Holzsteg bauen würde. Den Platz davor könnte ein Dorfbrunnen mit Sitzgelegenheiten unter der Kastanie zieren. "Es soll alles aus einem Guss werden", sagt Göhr. Jetzt müsse man nur noch schauen, was genehmigt wird.

Ein weiterer wunder Punkt in Saltendorf ist das nicht mehr bewirtschaftete "Rasthaus am See", das zum Verkauf steht. Hier ist Privatinitiative gefordert, um vielleicht auch die Terrasse wieder zu beleben.

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