Höchstadt a. d. Aisch
Anfischen

Der Barsch beißt bestens in der Aisch

Mit ihrem ersten Fang zufrieden waren Angler aus Höchstadt und Greiendorf. Ein Besatz mit Barben soll die Artenvielfalt in der Aisch steigern.
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Stolz präsentiert Otto Müller seinen Fang. Foto: Paul Neudörfer
Stolz präsentiert Otto Müller seinen Fang. Foto: Paul Neudörfer
Sein Anfischen veranstaltete der Höchstadter Fischereiverein traditionell zu Ostermontag in seinen Vereinsgewässern. Beim Höchstadter Verein war die Beißlust der Flossenträger wie Karpfen, Brachsen, Güster und ein Barsch besonders gut, deshalb hatten Vorsitzender Klaus Müller und Wasserwart Alfred Rudolf viel Arbeit beim Abwiegen, einen besonderen Fang machte Otto Müller - der Vater des Vorsitzenden Klaus Müller - mit einem Barsch von 1440 Gramm und 48 Zentimetern Länge. Als Köder gedient hatte ein Wurm.

Sogar der seit Jahrzehnten erfahrene Angler Herbert Engelmann konnte sich nicht erinnern, dass so ein Prachtexemplar jemals aus dem Höchstadter Fischwasser gezogen worden war.

Natürlich waren die Flossenträger der anderen Angler auch nicht ohne. So fing der Gewinner des Max-Scharold-Preises, Jörg Müller, einen Karpfen von 5380 Gramm. Anfischsieger wurde Konrad (Olli) Schmitt mit einen Gesamtfischgewicht von 8140 Gramm, gefolgt von Georg Kaiser mit 6420 Gramm, Peter Tuphorn mit 6380 Gramm und dessen Sohn Dieter, der ein Gesamtgewicht von 6280 Gramm fing.

"In Greiendorf war die Angelausbeute durchschnittlich", meinte Vorsitzender Johannes Lang, durch die Bank wurden von den 18 Petrijüngern, die zur Waage kamen, Karpfen abgeliefert; insgesamt waren es 26 Stück.

40 Mitglieder waren am Start. Eine gute Beteiligung trotz der Ferienzeit sei das gewesen, meinte der Greindorfer Vorsitzende. Land und Daniel Schwander wogen das Fischgewicht ab. Gewertet wurde bei den Anglerf reunden Greiendorf das höchste Gesamtgewicht. Gewinner eines Ehrentellers wurden Sebastian Grau mit 6840 Gramm, Michael Blankenbühler 4300 Gramm und Michael Reinhardt 4270 Gramm. Wie von dem Greiendorfern Fischern zu erfahren war, wollen die Greiendorfer Angelfreunde heuer im Zug des Artenschutzes die Aisch verstärkt wieder mit Barben besetzen.
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