Herzogenaurach
Konzert

Chöre nutzen die gute Akustik von St. Otto

Mit "Laudate Dominum" überschrieb die Aurach-Sängergruppe ihr geistliches Konzert in der Kirche St. Otto Herzogenaurach.
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Der Landfrauenchor Foto: Richard Sänger
Der Landfrauenchor Foto: Richard Sänger
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Die Gruppenvorsitzende Emilie Meier hatte dazu sechs Chöre und als Gastensemble das "Ensemble Soliton" aus Erlangen eingeladen.
Den Auftakt des Konzertes gestaltete die Chorvereinigung Frauenaurach unter der Leitung von Marina Heerdegen mit "Ein Lied der Hoffnung" von Karl-Heinz Jäger. Bei den Chören, aber auch beim Ensemble Soliton, geleitet von Kathrin Neitz, war besonders die gute Akustik der Kirche spür- und hörbar. Chorleiterin Sandra Haagen leitete sowohl den Landfrauenchor präzise und gekonnt wie auch das Ensemble Ton in Ton, das mit "Velsignet" (Psalm 118) seinen Vortrage eröffnete. Kraftvoll trat der Männergesangverein Fidelia aus Münchaurach auf, der für "Ehre sei Gott in der Höhe" und "Das Morgenrot" sowie den Gospelsong "Oh Happy Day" ebenso prasselnden Beifall bekam wie die Chöre zuvor.

Das Ensemble Soliton gefiel besonders durch die Prelude E-Dur (BWV 854) und "Jesus bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach sowie "Largo" (aus Xerxes) von G. F. Händel. Für Chorleiterin Cornelia Schmidt und den Volkschor Herzogenaurach mit "Laudate Dominum" von Knut Nystedt und "Morgengebet" sowie "Hebe deine Augen auf" von Felix Mendelssohn Bartholdy war das Konzert ein Heimspiel.
Ebenso für den ASV-Chor Niederndorf, geleitet von Manfred Meier. Die Niederndorfer Sänger begannen mit der Motette "Der Herr ist mein Hirt" von Bernhard Klein. Begeisterung unter den Konzertbesuchern löste das "Vater unser" von Hanne Haller aus. Neben lustigen, lebensfrohen und amüsanten Texten entstanden im Laufe der Karriere von Hanne Haller auch einige sehr religiöse Lieder, darunter das gesungene Vater unser.
Den Schlusspunkt des Konzertes setzte Manfred Meier mit dem bekannten Negro Spiritual "Kum ba yah, my Lord" von Otto Groll. Da blieben die Füße der Konzertbesucher ebenso wenig ruhig wie vorher beim Münchauracher Männerchor bei dem Stück "Oh Happy Day", und die Besucher bedauerten, dass das Konzert schon zu Ende war.
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