Höchstadt a. d. Aisch
Politik

Begeisterter Bartsch zu Besuch in Höchstadt

Richard Bartsch besuchte die mittelfränkische Stadt und lernte dabei Menschen kennen, die Einrichtungen in Höchstadt zu etwas Besonderem machen.
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Spaß in der Töpfergruppe: Davon konnten sich Ute Salzner (v. l.), Beate Bednarzki, Jan Pyschny und Richard Bartsch überzeugen.  Fotos: Johanna Blum
Spaß in der Töpfergruppe: Davon konnten sich Ute Salzner (v. l.), Beate Bednarzki, Jan Pyschny und Richard Bartsch überzeugen. Fotos: Johanna Blum
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Dieser Abstecher in den Aischgrund hat sich gelohnt: "Ich bin sehr beeindruckt von Höchstadt. Ich habe mehr erfahren, als ich gedacht habe", sagte der Bezirkstagspräsident am Ende seine Rundtour in der Tagesstätte der Laufer Mühe. Richard Bartsch (CSU) war gestern in Höchstadt zu Besuch: "Ich bin wirklich froh, dass ich die Senioreneinrichtung ,Leben und Wohnen‘ des BRK in Etzelskirchen und die Tagesstätte der Laufer Mühle für psychisch Kranke an den drei Kreuzen ausgesucht habe."

Von den 205 Gemeinden im Bezirk besucht Bartsch pro Monat jeweils eine. Mit Bürgermeister Gerald Brehm (JL) sprach er im Rathaus über kommunalpolitische Angelegenheiten. Bartsch freue sich, hier in Höchstadt mit Ute Salzner (CSU) eine aktive Bezirksrätin zu haben.
Begeistert war er vor allem auch von den beiden denkmalgeschützten Häusern in der Innenstadt, die gerade fachgerecht restauriert werden.

Der Leiter der Etzelskirchener Senioreneinrichtung Jan Pyschny stellte zusammen mit der Pflegedienstleiterin Beate Bednarzki das Heim vor. Beim Rundgang war gerade in einer Seniorengruppe Singen angesagt und in einer anderen stand Töpfern auf dem Plan. Begeistert war Bartsch vom offenen, freundlichen Speiseraum, dem Café Ezzilo. Auch die Namen der Wohnbereiche - alle aus Höchstadt und dem Umland - wie "Storchennest", "Am Karpfenweiher" oder "Waldweg" beeindruckten ihn.


Unikate aus Höchstadt

Mit Bednarzki und Pyschny unterhielt er sich über die Umstellung der Pflegestufen. Man war sich über die positive Auswirkung der Vereinheitlichung des Eigenanteils für die Senioren einig. "Die Pflege mache sich selber schlecht", sagte Pyschny. "Pfleger ist ein schöner Beruf und Schichtarbeit gibt es auch anderswo."

Der Heimleiter habe schon vielen Bewerbern absagen müssen - das spreche für die Etzelskirchener Einrichtung. In der Tagesstätte der Laufer Mühle wurde Bartsch vom Betreuer Eik Haase durch die Anlage geführt. An eifrigen Näherinnen und Schreinern in der "Ikea-Abteilung" ging es vorbei und Bartsch erfuhr, dass alle gefertigten Handarbeiten - jedes Teil ein Unikat - in Bamberg bei "Mode macht Mut" verkauft werden.
"Es ist unheimlich spannend, was man erlebt, wenn man eintaucht in Höchstadt", schwärmte Bartsch. Somit fiel sein Fazit wie folgt aus: "Das Geld des Bezirks ist in beiden Einrichtungen bestens angelegt."
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