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Erlangen
Verkehr

Autohändler mit mangelhaften Anhängern unterwegs

Die Erlanger Verkehrspolizei hat am Sonntag zwei Autohändler auf der A3 gestoppt. Unabhängig voneinander waren beide mit unzureichend gesicherter Fahrzeugfracht unterwegs.
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Symbolfoto: Ronald Rinklef
Symbolfoto: Ronald Rinklef
Der 33-jährige Autohändler war gerade Richtung Bulgarien unterwegs, als ihn die Erlanger Verkehrspolizei gegen 17:30 Uhr anhält. Wahrscheinlich konnten sie nicht ganz glauben, dass der Anhänger seines Transporters für das Gewicht der Fracht ausreichen würde: nämlich dem Gewicht eines weiteren Lieferwagens.

Und der Anfangsverdacht war durchaus berechtigt, wie eine Wiegung zeigte. Die offenbarte, dass die maximale Anhängerlast um fast 30 Prozent überzogen war.

Auch ein anderer Gebrauchtwagenhändler hatte das Prinzip "sicherer Transport" offenbar nicht ganz durchschaut. Beamte stoppten den 36-Jährigen nur drei Stunden später in der Rastanlage Aurach-Süd und überprüften wiederum seinen Anhänger.

Der war ganz ohne Elektrik unterwegs, da diese irgendwann rausgefallen war. Dem findigen Händler war das offenbar bewusst, weil er das Rücklicht des transportierten Autos während der Fahrt brennen ließ. Immerhin konnten die nachfolgenden Auto ihn sehen. Das Abbiegen oder Bremsen wurden ihnen so aber nicht angekündigt.
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