Laden...
Höchstadt a. d. Aisch
Bauausschuss

Anwohner in Höchstadt-Süd finden Gehör

Die geplante Wohnanlage an der Ina-Straße in Höchstadt-Süd soll nicht so kompakt werden und mehr Stellplätze bekommen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bürgermeister Gerald Brehm (links) diskutierte mit Anwohnern die Pläne für das Areal, auf dem noch der ehemalige Lebensmittelmarkt steht. Foto: Andreas Dorsch
Bürgermeister Gerald Brehm (links) diskutierte mit Anwohnern die Pläne für das Areal, auf dem noch der ehemalige Lebensmittelmarkt steht. Foto: Andreas Dorsch
Noch steht das Gebäude des früheren Rewe-Marktes an der Ina-Straße in Höchstadt-Süd. In den letzten Jahren hat darin ein mittelständischer Betrieb Metall bearbeitet. Wie schon mehrmals berichtet, plant jetzt Eigentümer Matthias Zwingel aus Weisendorf an dieser Stelle den Bau einer größeren Wohnanlage.

Die Voranfrage für den zweigeschossigen Baukörper mit zwölf Wohnungen hat der Bauausschuss des Stadtrates in seiner Sitzung am Montagabend aber erst einmal abgelehnt.

Grundsätzlich signalisiere man Zwingel aber schon, hier ein größeres Wohnhaus bauen zu können. Dies erklärte Bürgermeister Gerald Brehm (JL) nach dem Ortstermin, bei dem sich die Stadträte auch die Bedenken der Anlieger anhörten.

Deren Hauptkritikpunkte sind ein zu massiger Baukörper und zu wenige Stellplätze für Autos.
Beim Bürgermeister und den Ausschussmitgliedern trafen die Nachbarn dabei auf offene Ohren. Brehm warb allerdings um Verständnis für die Verdichtung der Wohngebiete. Hier würden auch Landratsamt und Regierung Druck auf die Stadt ausüben.

Anwohner und Mandatsträger betonten, nicht generell gegen das Projekt zu sein, wünschen sich aber eine Entzerrung des Baukörpers, eine verträgliche Höhe und vor allem 1,5 Kfz-Stellplätze pro Wohneinheit auf dem Grundstück.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren