Herzogenaurach
Herzo Festival

Am 22. Oktober ruft das Herzofestival

Am 22. Oktober bieten neun Herzogenauracher Lokale wieder Livemusik. An die tausend Besucher werden erwartet.
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Die Wirte freuen sich auf das Herzofestival am 22. Oktober (von links): Jagath Rideevitage Don (Kandy), Sempatin Hasan und Nina Manzke (Backhaus), Bea Wirth (Ratskeller), Niko Raab (Espressovita) sowie Edlene und Stefan Gauster (Latinos)  Foto: Bernhard Panzer
Die Wirte freuen sich auf das Herzofestival am 22. Oktober (von links): Jagath Rideevitage Don (Kandy), Sempatin Hasan und Nina Manzke (Backhaus), Bea Wirth (Ratskeller), Niko Raab (Espressovita) sowie Edlene und Stefan Gauster (Latinos) Foto: Bernhard Panzer
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Es war vor elf Jahren, im Herbst, als das erste Herzofestival über die Bühne ging. Damals sahen sich die Herzogenauracher Wirte fast überrumpelt, etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Denn ein Jahr zuvor hatte bereits eine auswärtige Agentur eine solche Veranstaltung durchgeführt. "Kneipentamtam" nannte sich das damals, und die Party schlug ein.

Und zwar derart, dass die einheimischen Gastronomen Jürgen Rissmann und Ulli Brosch (damals Kreisl und Lindengarten) sich entschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Das ganze hat sich offenbar gelohnt, denn es waren seither immer um die tausend Besucher. Mit dieser Zahl rechnen die Organisatoren auch heuer. Zumal das Wetter gut wird, wie Bea Wirth vom Ratskeller orakelt. Und Nina Manzke vom Alten Backhaus meint gar: "Es wird noch besser."


Neun Lokale plus Bus

Am Samstag, 22. Oktober, wird es wieder soweit sein. Diesmal nehmen neun Lokale mit Livemusik teil, zuzüglich eines Gitarristen im Shuttlebus. Auch ein Neuzugang ist zu vermelden: das Kandy-Restaurant am Kreisverkehr am Postplatz in der Flughafenstraße. Erst zum zweiten Mal ist die Latinos-Bar in der Rathgeberstraße dabei. Der Rest ist bekannt und bewährt, manche gehören seit Anfang an dem Spektakel an.

"Achtung, wir werden ein Team", hatte Rissmann beim Pressegespräch vor dem ersten eigenen Festival festgestellt. Und er hatte Recht behalten. Denn als Team treten die Gastronomen bis heute auf. Auch wenn bei der Präsentation am Mittwoch ein paar fehlten, aus beruflichen Gründen oder wegen Urlaub.


"Jeder findet seinen Platz"

Schon damals hatte man sich über eine "tolle Resonanz" der Herzogenauracher gefreut. "Das Telefon klingelt ohne Ende", stellte Mitorganisatorin Ulli Brosch vom Lindengarten 2005 fest. Sie hat Herzogenaurach inzwischen verlassen und ist seit vielen Jahren in Weisendorf. Diesen Flair von damals spürt man alle Jahre wieder. Die Herzogenauracher nehmen das Angebot gerne an, zumal "jeder einen Platz zum Feiern findet, der seinen Wünschen entspricht", wie Rissmann erst im vergangenen Jahr festgestellt hat. Und den Erfolg der Aktion führt er, der gestern noch im Urlaub war, darauf zurück, "dass es für diese Altersklasse selten Veranstaltungen im Umkreis gibt." Gemeint sind die Besucher ab 40, die häufig anzutreffen seien.

Von 20.45 bis 1.45 Uhr wird das Spektakel dauern. Denn in dieser Zeit fahren die Busse, und so lange werden auch die Bands spielen, verspricht Bea Wirth. Buszeiten und sonstige Informationen sind den Flyern zu entnehmen, die in den teilnehmenden Lokalen ausliegen. Dort gibt es auch die Bändchen im Vorverkauf (für acht Euro).
Auch Bürgermeister German Hacker freut sich auf das "tolle Event", das er in seinem Grußwort als etabliert und beliebt bezeichnet und das "zum Flanieren von Kneipe zu Kneipe bei stimmungsvoller Musik der verschiedensten Richtungen" einlade.

Und bei der Begegnung mit Gespräch und Geselligkeit werden sich wohl viele an einen Mann erinnern, der vor wenigen Wochen überraschend verstarb. Dietmar Goblirsch hatte dieses Fest seit Anfang an "mit Tatkraft und Überzeugung" mit betreut, wie Jürgen Rissmann feststellt. Und in seinem Sinne hinzufügt: "Lieber Dietmar, wir machen so weiter."


Termin Am Samstag, 22. Oktober, von 20.45 bis 1.45 Uhr.

Kneipen und Musiker
Altes Backhaus: Wulli & Sonja Bayerischer Hof: Mywood
Café Römmelt: Spätlese
Espressovita: Mike Hempel
Herzobar: Mr. Finger and the Shifters
Kandy: Shane Vanderwall
Kreisl: Bequest
Latinos: Chico Diaz Orchestra
Ratskeller: Forget my Name
Shuttle: Klaus Redlingshöfer

Preise Bändchen gibt's im Vorverkauf in allen teilnehmenden Lokalen und bei Schreibwaren Ellwanger.Vorverkauf: acht Euro (inklusive Busticket), Abendkasse: zehn Euro.
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