Weisendorf

ASV-Jugend sammelt Christbäume ein

Die Jugendabteilung des ASV Weisendorf sammelte 365 ausgediente Christbäume ein. Diese werden zu Hackschnitzeln verarbeitet.
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Die Betreuer und Jugendlichen sammelten in drei Trupps die Christbäume ein. Foto: Richard Sänger
Die Betreuer und Jugendlichen sammelten in drei Trupps die Christbäume ein. Foto: Richard Sänger
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Bei der jährlichen Christbaum-Sammelaktion der ASV-Jugend in Weisendorf am Tag nach Dreikönig wurde deutlich, dass die Weihnachtszeit endgültig vorbei ist. Allerdings wird es für die Kunden des Biomasse-Heizwerkes dafür wohlige Wärme geben.
Rund 50 Spieler samt Trainer und Betreuer waren mit zwei Lkws der Firma Kaiser Bau und dem Traktorgespann des Boxbrunners Florian Möhring in Weisendorf unterwegs und sammelten Weihnachtsbäume ein. Am Ende türmten sich 365 Bäume auf dem Gelände des BHG Biomasse Heizwerkes am Reuther Weg, die bald zu Hackschnitzeln verarbeitet werden.
Bevor es bei am Samstag bei klirrender Kälte losging, gab es im Sportheim eine Einweisung. Jugendleiter Manfred Schmidt mahnte die Kinder und Jugendlichen zur Vorsicht, schließlich waren sie nicht nur in den Wohnsiedlungen, sondern auch auf viel befahrenen Straßen unterwegs. Ausgerüstet mit warmer Kleidung und einer Tourenkarte machten sich die drei Trupps auf den Weg. "Ich will nicht, dass etwas passiert, deswegen dürfen die Kids auch nicht auf einer Ladefläche mitfahren", erklärte Schmidt.
Begleitet von Betreuern war die Sportjugend in sämtlichen Straßen unterwegs. Sie holten die Christbäume direkt an den Haustüren ab und luden die an den Straßeneinmündungen abgelegten Bäume auf. Vielfach wurden sie bereits erwartet und mit einem Geldschein für den Baumtransport war das Geschäft besiegelt. An vielen Bäumen waren Zettel angebracht. "Bitte bei Hausnummer XY läuten", stand da geschrieben, was die Jugendlichen natürlich gerne taten.


Training an der frischen Luft

Über vier Stunden liefen die jungen Sportler die Dorfstraßen ab und luden die Bäume auf die Fahrzeuge. So wuchs der Baumhaufen am Heizwerk in kürzester Zeit deutlich. Mitgenommen wurden auch Bäume, wenn es keine Spende gab oder niemand daheim war. "Es bleibt nichts liegen, damit ersparen wir dem Bauhof Arbeit und die Straßen sind sauber", erklärte dazu der Jugendleiter.
Schmidt sah die Aktion auch von der sportlichen Seite. So bewegten sich die Spieler samt Betreuern an der frischen Luft und die Jungs konnten beim "Christbaumweitwurf", nämlich auf die Ladefläche, ihre Kraft unter Beweis stellen. Der Erlös kommt den Jugendlichen wieder zugute, denn es müssen dringend Bälle und Trainingsmaterial beschafft werden, erklärte der Jugendleiter.
Nach getaner Arbeit, aber auch nach jeder Fuhre hatten sich alle Beteiligten eine Stärkung verdient. Die Betreuer sorgten am Hackschnitzelwerk mit Glühwein, Punsch und Tee für die innere Wärme, und am Ende der Aktion wartete im Sportheim eine kräftige Brotzeit.
Bei den Pausen konnten die Jugendlichen auch einen Blick in den Hackschnitzelbunker werfen. Nach der Zerkleinerung werden auch die Weihnachtsbäume den Weg in die Heizung nehmen und damit bei einer Reihe von Anwohnern für eine gemütliche Wärme sorgen.
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