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Erlangen
Unfall

A3 bei Erlangen: Auffahrunfall mit drei Lkws - Langer Stau

Am Mittwochmorgen sind auf der A3 drei Lkws aufeinander gefahren. Der Unfall hat sich zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Erlangen-Frauenaurach ereignet. Da der rechte Fahrstreifen gesperrt ist staut sich der Verkehr.
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Ein Lkw nach dem schweren Auffahrunfall auf der A3 zwischen Erlangen-West und Erlangen-Frauenaurach. Mindestens eine Person wurde verletzt. Foto: Michael Busch
Ein Lkw nach dem schweren Auffahrunfall auf der A3 zwischen Erlangen-West und Erlangen-Frauenaurach. Mindestens eine Person wurde verletzt. Foto: Michael Busch
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"Verkehrsunfall auf der A 3 mit mehreren Sattelschleppern, Personen sind eingeklemmt", so lautete die erste Einsatzmeldung am Mittwochmorgen für die Berufsfeuerwehr Erlangen und die freiwillige Feuerwehr Dechsendorf.

Kurz nach 7 Uhr krachte der ungarische Fahrer eines Sattelzugs kurz hinter der Auffahrt der dortigen Raststätte Aurach-Süd in das Heck seines Vordermanns. Aber auch der hinter ihm fahrende nächste Lastwagenführer erkannte die gefährliche Situation zu spät und rauschte als dritter Unfallbeteiligter in die schon stehenden Laster. Das Führerhaus des mittleren Fahrzeugs wurde in Folge des Aufpralls vollständig zusammengedrückt.

Aufatmen gab es allerdings bei allen Beteiligten, die ersten Meldungen der eingeklemmten Personen bestätigten sich nicht. Der ungarische Fahrer hatte Glück und erlitt ersten Informationen nach nur leichtere Verletzungen.


60.000 Euro Schaden

Wesentlich aufwendiger stellte sich die Bergung der drei Fahrzeuge heraus, die die rechte Fahrspur in Richtung Regensburg komplett blockierten. Hatten die anfahrenden Feuerwehrleute noch viel Lob für die gebildete Rettungsgasse der Verkehrsteilnehmer übrig, mussten sich die Abschleppfahrzeuge regelrecht bis zum Einsatzort durchkämpfen. Etwa eine halbe Stunde benötigten die Abschlepplaster, um dann mit den Aufräumarbeiten zu beginnen.

Die Folge war, dass es wesentlich länger dauerte bis sich der Rückstau auflösen konnte. Noch drei Stunden nach dem Unfall stauten sich die Fahrzeuge auf 18 Kilometer bis Höchstadt-Ost zurück. Die Ausweichrouten über Erlangen oder Herzogenaurach waren komplett überlastet.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 60.000 Euro.
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