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Herzogenaurach
Städtepartnerschaft

50 Jahre Städtepartnerschaft mit Wolfsberg

Die Fahne Herzogenaurachs weht jetzt in der Partnerstadt Wolfsberg in Kärnten.
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Die Begrüßung im Rathaus. Foto: Richard Sänger
Die Begrüßung im Rathaus. Foto: Richard Sänger
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In der Partnerstadt Wolfsberg in Kärnten weht seit Donnerstag, dem 6. Oktober, die Flagge Herzogenaurachs, denn am 4. Oktober begrüßte Bürgermeister Klaus-Peter Schlagholz seinen Herzogenauracher Amtskollegen German Hacker (SPD) und mehr als 60 Bürgerinnen und Bürger aus Herzogenaurach.

Über 50 Jahre besteht die Verbindung zwischen Herzogenaurach und Wolfsberg in Kärnten, die zuvor 20 Jahre als eine Art wilde Ehe geführt wurde - ehe sie 1988 von den damaligen Bürgermeistern Hans Lang und Harald Kunstätter beurkundet wurde. Die 50-jährige Verbindung wurde bereits Ende April in Herzogenaurach gefeiert und jetzt in Wolfsberg. Zusammen mit den 50 angemeldeten Personen, die im Bus fuhren, kamen aber noch eine Reihe von Privatfahrern, denn die Partnerschaft der beiden Städte beruht nicht nur auf eine Partnerschaft der beiden Rathäuser, sondern wird von Beginn an getragen von Vereinen und vielen privaten Verbindungen. "Es ist wie ein Heimkommen zu Freunden in den Schoß der Familie", meinte eine Herzogenauracherin vor dem Rathaus in Wolfsberg. Obwohl man sich oft mehrmals im Jahr, entweder in Herzogenaurach oder in Wolfsberg trifft, gibt es jedes Mal vieles zu erzählen und die vier Tage gehen rasend schnell vorbei.

Am Donnerstagnachmittag wurden die Herzogenauracher am Wolfsberger Rathaus empfangen und von Bürgermeister Klaus-Peter Schlagholz zu einem Begrüßungstrunk in den Festsaal des Rathauses eingeladen. Auch der Gesangverein begrüßte die Gästen mit Lavanttaler Weisen. Die Winzer stellten ihre Weine und Bürgermeister Klaus-Peter Schlagholz die Stadt vor.

Am 5. Oktober steht für die Gäste aus Franken, die sich in drei Gruppen aufteilen, eine Stadtführung an. "Wir haben auch Mitfahrer dabei, die noch nie in Wolfsberg waren", erklärte Bürgermeister Hacker. Die Stadtführung endete am "Haus der Region" mit einer Weinverkostung und der Vorstellung des Hauses. "Als regionale Vermarktungsplattform präsentieren wir im Haus der Region die Schätze des Lavanttals unter einem Dach, um sie den Gästen schmackhaft zu machen", warb der Wolfsberger Bürgermeister. Das Haus der Region ist mit seinen Spezialitäten seit über einem Jahr auch auf dem Altstadtfest in Herzogenaurach vertreten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der Nachmittag zur freien Verfügung und die Gäste aus Herzogenaurach konnten sich auf den Festakt im Kongress & Eventcenter (KUSS) am Abend vorbereiten. Im KUSS werden auch die A-Capella-Gesangsgruppe "Die Neffen von Tante Eleonor" und Musik von Edgar Unterkirchner sowie das Rudi-Melcher-Trio für einen unterhaltsamen Abend sorgen.

Weitere Höhepunkte des Festes sind eine Wanderung samt Hüttenabend sowie die Teilnahme am "Herbst in Wolfsberg", eine Veranstaltung zum Erntedank, ein Erntedankfestzug und die Heilige Messe am Sonntag. Nach Frühschoppen und Mittagessen auf der "Lavanttaler Wiesn" in Kleinedling nehmen die Gäste am Sonntag wieder Abschied. Außerdem wird dann der Wolfsberger Herbst locken und Tracht, Gulasch und Sterz sowie das Kesselgulasch-Wettkochen bieten, bei dem die Herzogenauracher im vergangenen Jahr punkten konnten, weil sie ihr Gulasch mit Heller-Zwickelbier als Geheimzutat verfeinerten.

In Wolfsberg ist aber auch die Ausstellung (R)Evolution des Herzogenauracher Kunst- und Kulturvereins zu sehen, die bereits im vergangenen Jahr im Kunst-Raum für Aufmerksamkeit sorgte. Die Malerin Irene Hetzler, die als ehemalige Leiterin des Liegenschaftsamts der Stadt Herzogenaurach und Partnerschaftsbeauftragte viele Kontakte nach Wolfsberg in Österreich knüpfte, zeigt eine Auswahl ihrer Arbeit. Mit dabei sind auch Carolin Gugel (Plastik und Skulptur) sowie Hans-Peter Singer (digitale Kunst und Mischtechnik).

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