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Herzogenaurach
Ermittlungserfolg

25-Jähriger drohte Frauen im Netz, um Nacktfotos zu bekommen

Umfangreiche Ermittlungen der Beamten der Polizeiinspektion Herzogenaurach führten nun zur vorläufigen Festnahme eines 25-jährigen Tatverdächtigen. Dieser steht in dringendem Verdacht, anzügliche Bilder von jungen Frauen gefordert zu haben.
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Illustration: dpa
Illustration: dpa
Das so genannte "Sexting" ist die private Verbreitung erotischen Bildmaterials des eigenen Körpers über beispielsweise Mobiltelefone.

Die Herzogenauracher Beamten ermittelten nun einen jungen Mann, der sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erotische Bilder von zahlreichen jungen Mädchen zusenden ließ. Nach seinen Angaben übersandte er den Mädchen zunächst ein eigenes Bild. Was die Mädchen allerdings nicht wussten, ist, dass er hierzu bereits Profile von anderen jungen Männern nutzte.

Nach einigen Textnachrichten forderte er, nach zwischenzeitlich 150 bis 200 Anfragen, anzügliche Bilder an. In einigen Fällen geschah dies freiwillig. In anderen Fällen nutzte er anfängliches Bildmaterial, um seinem Gegenüber zu drohen.
Ziel war es, weitere Aufnahmen der Mädchen in Unterwäsche zu erlangen.

Die Polizei warnt: Den betreffenden jungen Menschen ist es oft nicht bewusst, dass der vermeintlich harmlose Flirt-Spaß schnell sehr ernst werden kann. Sie sind sich der Gefahren meist erst bewusst, wenn es zu spät ist.
Denn oft landen diese privaten Fotos auf sozialen Netzwerken.

Ist ein Bild erst einmal verschickt, hat das Opfer keine Kontrolle mehr, was mit diesem weiter geschieht.

Wichtig ist, dass man sich bewusst ist, welche Risiken das Versenden von intimen Fotos haben kann. Der Beschuldigte muss sich nun wegen des Verdachts der Nötigung verantworten.
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