Ebersdorf
Schaufelfest

Zwei wichtige Straßen in Ebersdorf bei Coburg sind saniert

Das Sprichwort "Was lange währt, wird endlich gut" trifft absolut auf die Straßensanierung der Birkleite und Bahnhofstraße in Ebersdorf bei Coburg zu.
Artikel drucken Artikel einbetten
Im Beisein von Gemeinderäten und am Bau Beteiligten durchschnitten die Brüder Felix und Max Lobenstein für die offizielle Straßenfreigabe mit Bürgermeister Bernd Reisenweber und stellvertretendem Landrat Christian Gunsenheimer (Mitte, von links) das Band. Foto: Alexandra Kemnitzer
Im Beisein von Gemeinderäten und am Bau Beteiligten durchschnitten die Brüder Felix und Max Lobenstein für die offizielle Straßenfreigabe mit Bürgermeister Bernd Reisenweber und stellvertretendem Landrat Christian Gunsenheimer (Mitte, von links) das Band. Foto: Alexandra Kemnitzer

Nach sieben Jahren ist es endlich so weit, dass eine der schlechtesten Straßen in der Gemeinde Ebersdorf bei Coburg neu, glatt und glänzend erstrahlt. Für Bürgermeister Bernd Reisenweber ist sie nun eine der schönsten Straßen und der "Sunset Boulevard" von Ebersdorf. Obendrein ist sie eine Topanbindung für die Kreisstraßen CO 11/CO 13.

Hauptauslöser für diese Baumaßnahme war die Tatsache, dass die Gemeinde drei Jahrzehnte auf die neue CO 13 warten musste, um eine innerörtliche Entlastung, insbesondere des Lkw-Verkehrs, zu bekommen. Über knapp zwei Jahre erstreckte sich die Bauzeit im Bereich der Birkleite und Bahnhofstraße. Weil bereits die offizielle Verkehrsfreigabe erfolgt ist, wurde diese nun auch symbolisch mit einem Schaufelfest zelebriert. Das Band, welches hierfür über die Straße gespannt war, durfte Max Lobenstein mit seinem Bruder Felix zerschneiden. "Schon als Dreijähriger hat Max gefragt, ob er das Durchschneiden übernehmen kann, wenn einmal die Straße fertig ist", erklärte Bürgermeister Bernd Reisenweber. Zwischenzeitlich ist aus dem Steppke ein älterer Grundschüler geworden.

Finanzierung war eine Herausforderung

Das Projekt sei in fünf Bauabschnitten von Oktober 2017 bis Juni 2019 ausgeführt worden, berichtete Reisenweber. Da die Gemeinde mit massiven Einbrüchen der Gewerbesteuer zu kämpfen habe, habe man sich für die Maßnahme ordentlich strecken müssen. Die Gesamtkosten des reinen Straßenbaus betragen laut Reisenweber rund 1,5 Millionen Euro. Der Anteil des GVFG-Zuschusses (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) für die förderfähigen Kosten beläuft sich auf 75 Prozent. Weitere 200 000 Euro wenden die Gemeindewerke Ebersdorf auf. Der Bürgermeister dankte allen am Bau Beteiligten und lobte die motivierten Arbeitskräfte.

Im Herbst 2017 wurden neue Wasserleitungen auf einer Gesamtlänge von 900 Metern verlegt. Hinzu kamen rund 5800 Meter Leitungslängen im Strombereich, inklusive 1700 Meter Leerrohre. Ab März 2018 startete der erste Bauabschnitt des Straßenbaus in der Bahnhofstraße. Die gesamte Straßenbaulänge erstreckte sich auf circa 800 Meter, bei einer Straßenbreite von rund 6,50 Metern. Auf die gesamte Länge wurde ein einseitiger Gehweg mit einer Breite von 1,50 Metern neu erstellt. Für eine sichere Überquerung der Straße wurden außerdem zwei Fußgängerüberwege mit Ampelanlage geschaffen. 20 Straßenlaternen in LED-Technik leuchten bei Dunkelheit die Straße bestens aus und sorgen für gute Sichtverhältnisse. Insgesamt wurden 300 Meter Kanalleitungen, 2100 Meter Bord- und Randsteine sowie 31 Meter Winkelstützelemente verbaut. Des Weiteren wurden 4000 Kubikmeter Schotter eingebracht und 6200 Quadratmeter Asphalt. An die Baumaßnahme der Gemeinde hat sich der Landkreis Coburg angeschlossen und die Straßendecke der CO 13 (alt) bis zum Kreisel Großgarnstadt erneuert.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren