Coburg
Bilanz

Zur Freude der Taxifahrer

Die deutliche Mehrheit entscheidet: Der Pfingstkongress des Coburger Convents wird nicht verkürzt, und das Marktfest am Dienstag findet wie gehabt statt.
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Normalerweise ziehen die Chargierten mit ihren bunten Uniformen zu Beginn des Festkommers ins Zelt ein. Diesmal saßen sie schon vorher drin - die schweren Uniformjacken sollten nicht nass werden. Foto: Simone Bastian
Normalerweise ziehen die Chargierten mit ihren bunten Uniformen zu Beginn des Festkommers ins Zelt ein. Diesmal saßen sie schon vorher drin - die schweren Uniformjacken sollten nicht nass werden. Foto: Simone Bastian
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Der Coburger Convent ist ein traditionsbewusster Verband. Das zeigte sich auch beim diesjährigen Pfingstkongress: Der Antrag, den Pfingstkongress zu verkürzen, wurde mit einer Mehrheit von über zwei Dritteln abgelehnt, wie CC-Pressesprecher Frank Klauss am Montag berichtete. Wer das volle Programm mitmacht (im Rahmen des Pfingstreffens finden auch Veranstaltungen der einzelnen Landsmannschaften statt), verbringt Pfingsten von Freitag bis Dienstag in Coburg.

Die Diskussion darüber, ob das Coburger Treffen in Zukunft verkürzt werden sollte, hatte nicht nur die Bundesbrüder beschäftigt. Die Coburger Taxifahrer "haben sich schon bei mir bedankt", berichtete Klauss. Doch es sind nicht nur Coburger Geschäftsleute und Beherbergungsbetriebe, die von dem Pfingstkongress profitieren. Der Seßlacher Flohmarkt (und der Marktplatz mit Bier und Bratwurst) gehört für viele Verbindungsbrüder und ihre Familien zum Programm, für andere ist es die Fahrt zum Staffelberg.

Am Montagnachmittag hatte sich Klauss auch noch zufrieden übers Wetter geäußert. Das spielte am Abend jedoch nicht mehr so mit wie erhofft: Der Einzug der Chargierten zum Kommers im Zelt auf dem Anger musste ausfallen. Lediglich die Abordnungen der Präsidierenden, der Vor- und der Nachpräsidierenden durchschritten den Mittelgang des Festzelts. Derweil war die Polizei im Regen damit beschäftigt, Absperrungen aufzubauen. Zur Feierstunde am Markt am späten Abend waren auch wieder Gegenkundgebungen angekündigt. Ob der Fackelzug vom Festzelt zum Marktplatz und die Feierstunde auf dem Marktplatz wie geplant stattfinden konnten, war bis zum Redaktionsschluss nicht mehr zu erfahren.

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