Dörfles-Esbach
Beschluss

Zoff auf dem Schulgelände in Dörfles-Esbach

Ganztagsschüler und pädagogisches Personal sind offenbar von Schulfremden angegangen worden. Der Gemeinderat schiebt dem Treiben einen Riegel vor.
Artikel drucken Artikel einbetten
In der Emil-Fischer-Grundschule in Dörfles-Esbach läuft der Unterricht wieder seit September normal. Der Schulhof und der Schulsportplatz dürfen an Schultagen in Zukunft bis 17 Uhr nicht mehr von Schulfremden betreten werden. Das hat der Gemeinderat beschlossen.  Foto: Bettina Feibel
In der Emil-Fischer-Grundschule in Dörfles-Esbach läuft der Unterricht wieder seit September normal. Der Schulhof und der Schulsportplatz dürfen an Schultagen in Zukunft bis 17 Uhr nicht mehr von Schulfremden betreten werden. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Foto: Bettina Feibel
+1 Bild

Der Zutritt zum Schulhof und zum Schulsportplatz wird ab sofort an Schultagen bis 17 Uhr gesperrt und entsprechend beschildert. Das wurde bei der Sitzung am Donnerstag einstimmig vom Gemeinderat beschlossen. Geklärt werden muss allerdings noch, wie diversen Gruppen, beispielsweise Vereinen oder Turngruppen, der Zugang ermöglicht wird. Auslöser für diese Sperrung war eine Beschwerde der Schule. Durch das Kommen und Gehen verschiedener Gruppen werde der Unterricht an der Offenen Ganztagsschule nicht nur gestört. Vielmehr habe es Vorfälle gegeben, dass schulfremde Kinder und Jugendliche die Ganztagsschüler vertrieben und das pädagogische Personal beschimpft hätten. Die Gemeinde habe Sorge dafür zu tragen, dass während der Betreuungszeit ein Schutz vor Fremdeinwirkungen gewährleistet ist, was in der Schule selbst gegeben sei, jedoch nicht auf den Außenanlagen. "Nur wenn der Schulbetrieb nicht gestört wird, kann eine außerschulische Nutzung zugelassen werden", betonte Bürgermeister Udo Döhler.

"Sie sind mit Leib und Seele die Leiterin der Gemeindebücherei", sagte Bürgermeister Udo Döhler (UBV) zu Elke Bauer, die bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag ihren Tätigkeitsbericht 2018 vorstellte. "Ich nehme es sehr ernst, Lesen zu vermitteln", war ihre Antwort. Trotz einer Verlegung des Büchereiraumes wegen der Schulsanierung und des erneuten Umzugs in die Schule habe es mehr Ausleihungen gegeben als im Jahr zuvor, sagte Bauer. 9088-mal sei etwas ausgeliehen worden, davon 5443 Medien an Kinder. Es gebe 413 aktive Leser, davon seien 270 Kinder. Veranstaltungen wie Aktionen, Lesungen und Ausstellungen habe es einige gegeben, sagte Bauer, unter anderem das Bilderbuchkino "Pippilothek", die Sommer-Ferien-Aktion "Schmöker-Taschen", den bundesweiten Vorlesetag, die Familienlesung sowie das Erzählcafé mit Konfirmanden. Geplant für dieses Jahr sei die "Artothek Kunstwerk für Jedermann", bei der Hobbykünstlern die Möglichkeit geboten werden soll, Bilder auszustellen. Bauer erwähnte noch etwas Wichtiges: Geöffnet ist die Bücherei am Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr.

Morsches Holzkreuz

Beschlossen wurde auch, das verwitterte und morsche Holzkreuz auf der Wiese neben der Aussegnungshalle im Friedhof, das durch den nunmehr aufgelösten Verein Bund der Vertriebenen vor Jahren errichtet wurde, auszutauschen. Ein Angebot wird eingeholt. Ferner erfolgt eine Neubepflanzung entlang der Friedhofsmauer.

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung wurden auch Blutspender geehrt, wobei der Bürgermeister wissen ließ, dass täglich 2000 Blutkonserven in Bayern benötigt würden. Urkunde und Nadel erhielten: Dieter Hildebrandt (50 Spenden), Gerhard Ganß (100 Spenden), Heiko Weigand (125 Spenden) und Rainer Metzner (175 Spenden).



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren