Coburg

Wüstenahorner feiern Richtfest für ihr Bürgerhaus

Endlich Richtfest für das Bürgerhaus am Wolfgangsee im Coburger Stadtteil Wüstenahorn. Der Kernpunkt des Projekts "Soziale Stadt" hat einen weiteren großen Schritt in Richtung seiner Fertigstellung getan.
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Die Dachkonstruktion des Bürgerhauses in Wüstenahorn vermittelt schon erste Eindrücke. Die Außenwände sind raumhoch verglast, Treppenhaus und Funktionsräume befinden sich in der Mitte.
Die Dachkonstruktion des Bürgerhauses in Wüstenahorn vermittelt schon erste Eindrücke. Die Außenwände sind raumhoch verglast, Treppenhaus und Funktionsräume befinden sich in der Mitte.
Zehn Jahre nach dem ersten Antrag, einigen Neukonzeptionen und Umplanungen, manchem Stillstand und Zweifel, konnte am Freitag das Richtfest für das Bürgerhaus direkt am Wolfgangsee im Coburger Stadtteil Wüstenahorn gefeiert werden. Gekommen waren die Troika von Oberbürgermeister und Bürgermeister - Norbert Tessmer, Birgit Weber und Thomas Forkel - einige Mitglieder des Stadtrats, Führung und Mitarbeiter der kommunalen Wohnbaugesellschaft, die das Projekt betreut, und vor allem zahlreiche Wüstenahorner.

Das Bürgerhaus nannte Wohnbau-Geschäftsführer Christian Meyer ein Beispiel für Beharrlichkeit. Das Richtfest zeige, was zusammen geschafft werden könne. Sozialreferent und Bürgermeister Thomas Nowak bekannte in seiner "ersten Richtfestrede", dass es in der vergangenen Dekade viele Diskussionen, Entwürfe, Auseinandersetzungen um Fördergelder und Konzepte gegeben habe. Bis 2012 hätte das Projekt eigentlich abgeschlossen sein sollen.

Nowak konnte sich am Freitag das Bürgerhaus als "Mehrgenerationenhaus mit multifunktionaler Nutzung" vorstellen. Vorbildlich sei die Beteiligung der Wüstenahorner Bürger gewesen. Ideen und Anregungen gab es vom Bürgerverein des Stadtteiles, und die Kinder der Melchior-Franck-Schule sorgten mit Bildern für einen bunten und lebendigen Bauzaun.

Zimmerer Guido Katzenberger von der Firma Dach- und Holzbau Römhild wünschte in seinem Richtspruch, "immer mög' in diesen Räumen Glück und Frieden heimisch sein, die Familien dieser Stadt mögen wachsen und gedeih'n!" Wie es der Brauch ist, warf er ein geleertes Weinglas "zu Scherben in den Grund, geweiht sei dieses Haus zur Stund".


Namenswettbewerb


Das Bürger- und Stadtteilhaus am Wolfgangsee in Wüstenahorn braucht noch einen griffigen Namen. Dazu hat die Wohnbau einen Wettbewerb ausgeschrieben. Bis zum 30. September können Karten mit Namensvorschläge bei der Wohnbau (Mauer 12) und beim Quartiersmanagement Wüstenahorn (Karl-Türk-Straße 88) oder in den Briefkasten am Bauzaun direkt an der Baustelle eingeworfen werden. Auch online auf www.wohnbau-coburg.de/namegesucht können Vorschläge gemacht werden. Unter allen Teilnehmern werden zehn Coburger Geschenk-Gutscheine zu je 15 Euro verlost.
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