Coburg

Wolfgang Weiler: "Anders, aber nicht schlechter"

Eigentlich habe er in seiner Zeit als Sprecher der HUK-Vorstände nicht mehr bauen wollen, sagte Wolfgang Weiler bei der Eröffnung des neuen Bürogebäudes auf der Bertelsdorfer Höhe. Mit dem Tageblatt sprach er über die Aussichten der HUK-Coburg und die Zusammenarbeit mit der Stadt.
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Wolfgang Weiler, Sprecher der Vorstände der HUK-Coburg Versicherungsgruppe. Foto: Barbara Herbst
Wolfgang Weiler, Sprecher der Vorstände der HUK-Coburg Versicherungsgruppe. Foto: Barbara Herbst
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Herr Dr. Weiler, wie lange wird die HUK Coburg das neue Gebäude nutzen?
Wolfgang Weiler: Nach jetzigen Überlegungen fünf bis zehn Jahre. Die Kalkulation ist auf zehn Jahre abgestellt, dann hat sich die Investition wirtschaftlich getragen. Wenn es danach noch weitergehen sollte und sinnvoll wäre, um so besser.

Rechnen sie mit einem personellen Schrumpfungsprozess?
Nein, aber es ändern sich ja dauernd Organisationen und Organisationseinheiten, und damit ändern sich auch die Flächenbedarfe der Mitarbeiter. Früher hatte jeder Mitarbeiter bei uns im Prinzip zwei Arbeitsplätze, einen Papierarbeitsplatz und einen Bildschirmarbeitsplatz. Heute hat er meist nur noch einen Bildschirmarbeitsplatz, und - benötigt dadurch also auch weniger Platz. Es gibt zudem kaum noch Ablage an den Arbeitsplätzen, die Fläche verbraucht.
Gleichzeitig werden jedoch immer wieder Umzüge oder Umorganisationen nötig werden. . Man muss dann sehen, wie groß die Flächenbedarfe sind, wo man sie am besten deckt und welche Flächen am günstigsten sind, um bestimmte Organisationseinheiten unterzubringen.

Das heißt, für die HUKCoburg setzen Sie weiter auf Wachstum?
Wir gehen für die HUK- Coburg insgesamt von Wachstum aus. Wie sich das aber bezogen auf einzelne Standorte mitarbeitermäßig auswirken wird, kann ich heute noch nicht sagen. Das hängt ja nicht nur davon ab, wie wir wachsen, sondern hängt auch beispielsweise davon ab, welche Mitarbeiter in welchen Regionen mit welchen Qualifikationen verfügbar sind. Danach muss man sich als Unternehmen richten.

Sie haben vorhin die Stadt Coburg ausdrücklich gelobt für die gute Zusammenarbeit bei diesem Bauprojekt. Hat sich in der Stadt etwas geändert mit dem neuen OB, der neuen Baureferentin?
Natürlich ist jeder Mensch anders, gleichzeitig sprechen wir auch über andere Themen. Und bislang kann ich sagen, es ist zwar anders geworden, aber es ist nicht schlechter. Die Zusammenarbeit funktioniert gut.

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