Neustadt bei Coburg
Lehrreiches

Wo in Neustadt die jungen Schlauberger sind

Neustadter Kinder waren von der VHS eingeladen, Streifzüge durch Firmen, Büros, Einrichtungen und vieles mehr zu machen. Sie machten begeistert mit.
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Die fröhliche Alba begeisterte die Kinder mit ihren  Dance-Kids, und alle Kinder eiferten gleich nach und machten mit.   Foto: Manja von Nida
Die fröhliche Alba begeisterte die Kinder mit ihren Dance-Kids, und alle Kinder eiferten gleich nach und machten mit. Foto: Manja von Nida
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"Liebe Schlauberger, ihr habt mit der Volkshochschule Coburg Stadt und Land Wissensreisen unternommen, habt ganz viel dabei gelernt. Deshalb will die VHS als Dankeschön für euer Mitmachen euch eine ganz besondere Ehrung zugutekommen lassen: Die Kinder, die am meisten mitmachten, werden heute zu Schlaubergern gekürt", verkündete Moderatorin Christine Rebhan in der Neustadter Kultur.werk.stadt. Das machte mächtig stolz!

Kinder im Alter von vier bis acht Jahren hatten sich in ihre abenteuerliche Wissensreise durch Coburg Stadt und Land gestürzt. Das breitgefächerte VHS-Angebot hatte ihre Neugier geweckt, alles "unter die Lupe" zu nehmen. Rund 100 Kinder haben bei den lehrreichen Streifzügen mitgemacht. Jede Wissensreise wurde im Stempelpass dokumentiert. Bei sechs Stempeln winkte das Schlauberger-Diplom.

In der Erlebniswelt stöbern

Die Besonderheit war: Die Mädchen und Jungen konnten mit ihren Eltern und Verwandten in dieser Erlebniswelt stöbern und gemeinsam dabei lernen. Verschiedene Stationen des täglichen Lebens wurden angesteuert: Beim Neustadter Plüschfigurenhersteller "Heunec" waren alle im Spielparadies, dort, wo die heiß geliebten Kuscheltiere hergestellt wurden. Die Coburger Sternwarte wurde besucht, das Schwimmbad, die Tierklinik, eine Hundeschule, die Seidmannsdorfer Fischzucht, Radio Eins, das Stadtarchiv, die Feuerwehr, die Polizei, das Klärwerk, dern Ponyhof, das Kelterhaus, eine Autowerkstatt, die Straßenmeisterei, das Friedensmuseum Meeder, den Imker und natürlich auch das Coburger Tageblatt. Überall steckten die Kinder ihre kleinen Nasen hinein, schauten den Großen bei der Arbeit zu, waren neugierig und fragten viel. Alles war spannend! Nahezu überall gab es kleine Geschenke und feine Kostproben, sowie beim Metzger eine Scheibe Wurst und in der Eisdiele Eis.

Dritter Bürgermeister Martin Stingl (SPD) zeigte sich begeistert und fand es spitze, dass sich gleich ganze Familien "auf die Socken machten" und auf Entdeckungstour gingen. "Großartig, und alle haben dabei ganz, ganz viel fürs Leben mitgenommen", freute er sich. "Bei uns gibt es keine Urkunden, bei uns gibt es ein Diplom, das Schlauberger-Diplom. Und das nächste Mal werden noch viel mehr Kinder mitmachen", sagte Stingl während der Auszeichnung vergnügt.

Vergnügliche Stunden

Alle Kinder hatten ihre Lieblingsstationen. "Mir hat die Zeitungsredaktion am besten gefallen", sagte Leander Bittorf. Leanders Schlauberger-Diplom wird nachgereicht, denn ausgerechnet seine Auszeichnung war plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Uwe Scheler und Sebastian Seidel, zwei echte Feuerwehrmänner in voller Montur, assistierten Stingl bei der Auszeichnung. Sie schleppten Waschkörbe voller Geschenke (Firma Heunec sponserte Kuscheltiere) und verteilten diese. Und von Fabios Eiscafé gab es einen Eisgutschein obendrauf. Vergnügliche Stunden nach der Zeremonie schenkten den Kindern noch richtig Spaß: Mit VHS-Dozentin Alba Honold und ihren Dance-Kids wurde getanzt, Gary O'Connell erzählte ein spannendes irisches Märchen, schnappte sich seine Gitarre und sang mit den Kindern dazu. Ballonkünstler Norbert Koch erfüllte Kinderwünsche und modellierte Luftballonfiguren. Am langen Maltisch hielten die Kinder zudem ihre Erlebnisse und Eindrücke der Wissensreisen fest. Und wer immer noch nicht genug hatte: "Ich habe das Feuerwehrauto dabei, draußen, weil ich weiß, für euch ist es das Höchste, einmal darin zu sitzen", und Scheler und Seidel luden die Kinder dazu gleich ein.

Folgende Kinder absolvierten 7 bis 14 Wissensreisen: 14: Armin Gerlicher, 11: Arik Trautmann,10: Moritz Otto und Jakob Pechauf, 7: Katharina Müller, Lukas Wollinger und Hendrik Klebeg - sowie Leander Bittorf und Alexander Höpflinger, deren Schlauberger-Diplome noch nachgereicht werden.



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