Grub am Forst
Nominierung

Wittmann stellt sich wieder zur Wahl

Das Ergebnis für den amtierenden Bürgermeister in Grub am Forst fiel einstimmig aus. Die Unabhängigen Landkreisbürger fühlen sich gut aufgestellt.
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Nach der offiziellen Nominierung (von links) Rolf Sander, Jürgen Wittmann, Udo Döhler und Kerstin Weigerstorfer. Foto: Klaus Köhler
Nach der offiziellen Nominierung (von links) Rolf Sander, Jürgen Wittmann, Udo Döhler und Kerstin Weigerstorfer. Foto: Klaus Köhler

"Jetzedla" ist es offiziell: Jürgen Wittmann, Bürgermeister von Grub am Forst, wird am 15. März 2020 erneut für das Bürgermeisteramt kandidieren. Alle 24 anwesenden Anhänger von Gut für Grub, GfG, stimmten bei der Nominierungsversammlung für ihn. Kerstin Weigerstorfer, Vorsitzende von Gut für Grub, freute sich über das starke Interesse der Mitglieder an der Kandidatenkür Wittmanns zum Bürgermeister

Nach der einstimmigen Wahl von Dieter Pillmann zum Versammlungsleiter hatte Bürgermeister Jürgen Wittmann die Gelegenheit, einen Rückblick auf seine bisherige erste Amtszeit zu geben und auf künftige Aufgaben zu blicken. "Vieles wurde zu Ende gebracht, Neues begonnen und vollendet, aber große Aufgaben warten noch auf die Gemeinde", begann der Bürgermeister seine Ausführungen. Als Beispiel nannte er die Fertigstellung des Ausbaus der Coburger Straße. Vieles Begonnene müsse in der nächsten Wahlperiode vollendet werden: Schulsanierung, Kindergartenneubau, Straßensanierungen, Straßenbeleuchtung. "Wir müssen die Kanalsanierung zur Minderung des Fremdwassereintritts weiter vorantreiben, damit die Kostenbelastung für die Gemeinde sinkt, das schafft freie Finanzspannen für uns", sagte Wittmann. "Auch kleine, aber dringend notwendige Dinge wie die Sanierung der Turnhallenfenster müssen erledigt werden." Die hausärztliche Versorgung zu gewährleisten, sei ohnehin Chefsache, sagte Jürgen Wittmann und berichtete von Initiativen, die er bereits eingeleitet habe. Für die Umsetzung von Maßnahmen während seiner Amtszeit bedankte er sich beim gesamten Gemeinderat, stellvertretend bei den anwesenden vier GfG-Kollegen.

Der Wahlvorgang ging zügig über die Bühne. Die Auszählung der Stimmzettel brachte als Ergebnis: 24 abgegebene Stimmzettel, 24 gültige Stimmen und 24 Stimmen für Jürgen Wittmann, der damit offiziell zum Bürgermeisterkandidaten von GfG auf den Schild gehoben wurde. Unter dem Applaus der Wahlversammlung gratulierten die Vorsitzende Kerstin Weigerstorfer und Stellvertreter Rolf Sander mit einem Blumenstrauß. "Jetzedla...!" lautet die nicht ganz bierernst zu nehmende Devise von GfG für die Zeit der Wahlwerbung.

Zum Abschluss der Nominierungsversammlung berichtete Udo Döhler von der Arbeit der der ULB-Fraktion im Kreistag. Die Unabhängigen Landkreisbürger definieren sich als eine absolut unabhängige Gruppierung, die ausschließlich auf Kreisebene aktiv ist. Sie setzen auf die unabhängigen Wählergruppierungen in den Gemeinden - dazu gehört auch "Gut für Grub". "Wir Unabhängigen stellen ebenso wie CSU, SPD und Freie Wähler je vier Bürgermeister im Landkreis. Das soll auch künftig mindestens so bleiben, deshalb wünschen und hoffen wir auf einen erneuten Wahlsieg von Jürgen Wittmann, der ab 2020 auch unsere Kreistagsfraktion als Nummer 3 auf der Kreistagsliste der ULB verstärken soll", sagte Udo Döhler.

Gemeinderat: Nominierung folgt

Döhler streifte noch die wichtigsten aktuellen kreispolitischen Themen - Regiomed, Kreisstraßenbau, Investitionen in Bildungseinrichtungen sprich Schulen - und wünschte abschließend Jürgen Wittmann, er möge weiterhin authentisch bleiben, Kraft und Durchhaltevermögen auch in schwierigen Zeiten beweisen. Dies werde anerkannt und respektiert. Als positives Beispiel nannte er die Durchsetzung des Wochenmarktes in Grub, was aus seiner Sicht landkreisweit Aufmerksamkeit erregt und dem Grüber Bürgermeister etliche Sympathiepunkte gebracht habe.

Die Nominierung der Gemeinderäte von "Gut für Grub" soll am Mittwoch, 11. Dezember, im Gasthaus Maaser stattfinden.

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