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Coburg
NoName-Festival

"Wir sind heiß auf den Auftritt" beim NoName-Festival

Für die Coburger Formation Drown in Grace ist Nervosität ein Fremdwort, wie Gitarrist Maximilian Knauer verrät.
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Die Coburger Band Drown in Grace startet beim NoName-Festival am 27. Juni im Rosengarten.
Die Coburger Band Drown in Grace startet beim NoName-Festival am 27. Juni im Rosengarten.
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Coburg — Der Coburger Rosengarten bietet normalerweise eher die Kulisse für ruhigere, gediegene Unterhaltung wie das Klassik Open-Air oder Promenadenkonzerte der Stadtkapelle. Am Freitag, 27. Juni, lässt es das Kinder- und Jugendfestival Yo uCo dort allerdings so richtig krachen: Das NoName-Festival holt gleich fünf Bands auf die Bühne - darunter die Coburger Formation Drown in Grace (Benjamin und Florian Batyi, Maximilian Knauer und Benjamin Maisel). Im Interview verrät Gitarrist Maximilian Knauer, wie sich die Band gefunden hat und wie es mit Lampenfieber aussieht.

Beschreibt doch mal Eure Band und Eure Musik.
Maximilian Knauer: Unsere Musik ist eine Mischung aus Alternative-Rock und Modern-Metal. Samples und Synthies sind hier Fehlanzeige. Kompromisslos aggressive Riffs treffen auf gefühlvoll melancholische Sounds.
Unser familiärer Umgang in der Band und der enge Kontakt zu den Fans zeigt sich auch auf der Bühne. Auf jeden Fall sind wir mit vollem Herzen dabei und wir glauben, das merkt man auch. Macht Euch doch da mal selber ein Bild.

Wie fühlt sich das an, in ein paar Tagen neben Profis wie Fettes Brot auf der Bühne zu stehen? Seid Ihr schon nervös?
Also nervös sind wir nicht. Wir sind eher extrem heiß auf diesen Auftritt und freuen uns auf alle beteiligten Bands, um mit ihnen das erste NoName-Festival in Coburg zu rocken.

Wie lange werdet Ihr denn am 27. spielen und welche Lieder habt Ihr ausgesucht?
Laut Plan spielen wir 30 Minuten. Wir spielen Lieder unseres aktuellen Albums und unseres Debütalbums... eine schöne kraftvolle Auswahl. Zudem werden wir auch unsere drei neu produzierten Songs raushauen. Einen davon kann man auf unserer Homepage www.drowningrace.de in voller Länge hören.

Ihr seid alle vier aus Coburg - wie kam es zur Bandgründung?
Wir kennen uns schon seit dem Kindesalter und sind zusammen aufgewachsen. Musik stand im Freundeskreis und in den Familien immer schon ganz vorne dran. Jeder hatte verschiedene musikalische Projekte und seit 2008 spielen wir zusammen und sind Drown In Grace. Wir freuen uns auf jeden Fall, das erste NoName-Festival in Coburg zu eröffnen. Zu finden sind wir auch auf Facebook unter "drowningrace" und über unsere Homepage. Bis dahin... alle immer schön aufessen, damit das Wetter auch schön wird. Prost und rock on!




Diese vier spielen auch


Fettes Brot Die drei Hamburger Doktor Renz (Martin Vandreier), König Boris (Boris Lauterbach) und Björn Beton (Björn Warns) kommen mit ihrem Bühnenprogramm "3 is ne Party". Die Jungs aus dem hohen Norden - die Band wurde 1992 in Pinneberg gegründet - gelten als Deutschlands erfolgreichste Hip-Hop-Gruppe. Das Repertoire reicht von Party tracks wie "Schwule Mädchen" oder "Emanuela" bis zu nachdenklichen Songs wie "An Tagen wie diesen".

Heisskalt Ihre Musik ist eine Mischung aus deutschem Rock und Indie mit Sprechgesang. Nach ihrer Gründung absolvierten Heisskalt zunächst Konzerte in der Umgebung von Stuttgart. 2011 siegte die Band im Wettbewerb zum Förderpreis "Play Live". Ihre Belohnung: ein Auftritt im Rahmen des Southside-Festivals und die Teilnahme am Bandförderprogramm PopCamp des Deutschen Musikrats. Ihr Debütalbum brachten Heisskalt vor wenigen Wochen heraus. Es heißt "Vom Stehen und Fallen".

Badabing 2010 tüftelte Sebastian Schäffer noch alleine an Songkonzepten und Instrumentals. Seit 2012 geht Badabing als fünfköpfige Liveband auf die Bühne und Pascal "Kalli" Reinhardt ist für die musikalische Untermalung verantwortlich. "Digitales Rauschgift", so beschreibt die Band ihren Sound. Dahinter verbirgt sich eine Mischung aus elektronischen und analogen Melodien.

Paper & Places Die drei Regensburger Jungs, Gitarrist Marc Rauscher, Schlagzeuger Johannes Koch und Sänger Harrison McCleary legten eine Bilderbuchkarriere hin: Nach einigen Konzerten wurden die Jungs von AdP Records entdeckt und ab ging's nach Hamburg ins Studio und nach Bangkok für den Videodreh. Bei Paper & Places passt Indie-Attitüde zu Pop-Strukturen, die Dancefloor-Nummer zum Kitsch, denn die Jungs wissen auch mit Anfang 20 schon genau, was sie tun. red
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