Coburg
Denkmalschutz

Windschliff und Verwaschungen an Turm der Veste Coburg

Am Wappen und den Ritterfiguren des Bulgarenturms der Veste Coburg wird gerade gearbeitet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Denkmalpflegerin Theresa Czwielong und ihr Kollege kümmern sich um das Wappen und die beiden Ritterfiguren.  Foto: Christoph Winter
Denkmalpflegerin Theresa Czwielong und ihr Kollege kümmern sich um das Wappen und die beiden Ritterfiguren. Foto: Christoph Winter
+1 Bild

Noch etwa bis Ende Juni dauern die Sanierungsarbeiten am Bulgarenturm der Veste Coburg. Der Turm steht über dem Burgtor. Denkmalpflegerin Theresa Czwielong und ihr Kollege kümmern sich in erster Linie um das Wappen und die beiden nahezu lebensgroßen Ritterfiguren. Einer der beiden hatte den Teil eines Fußes verloren und eines der Schwerter ist nicht mehr richtig verankert. Zugleich werden lockere Mauerwerksfugen wieder verfüllt und Schäden durch Windschliff und Verwaschungen ausgebessert.

Der Bulgarenturm (Torturm) wurde nach Ferdinand von Sachsen-Coburg-Kohary benannt. Dieser gelangte im Jahr 1887 als gewählter Regent nach Bulgarien, im Jahr 1908 wurde er zum Zaren gekrönt. 1918 musste er nach seiner Niederlage im Ersten Weltkrieg abdanken, daraufhin zog er nach Coburg. Das herzogliche Wappen zwischen den beiden Rittern stammt aus dem Jahr 1913.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren