Coburg
Designtage

Wie sieht es kurz vor der Eröffnung der Coburger Designtage auf dem Gelände aus?

Gestern um 19 Uhr wurden die Designtage eröffnet. Doch wie sieht es am ehemaligen Güterbahnhof rund drei Stunden vor der geplanten Eröffnung aus?
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Es ist hektisch. Überall rennen Menschen umher - mit Besen bewaffnet oder leeren Kartons in den Armen. Rund drei Stunden vor der Eröffnung der Coburger Designtage laufen die Vorbereitungen bei den meisten auf Hochtouren.

Am stressigsten hat es wohl Denise Knauft. Sie ist für den Shop verantwortlich. "Viele Produkte wurden erst heute angeliefert", erläutert Knauft. Deshalb muss sie mit ihrer Kollegin noch alle Waren einräumen: von Blumentöpfen bis hin zu Porzellan.


Schneller als die Jahre zuvor

"Es wird aber von Jahr zu Jahr besser und schneller", sagt Knauft. Im Vergleich zu den letzten Jahren seien die Vorbereitungen schon fortgeschrittener. "Aber wir werden wohl trotzdem bis zur letzten Minute benötigen", vermutet sie.

Die Mitorganisatorin Marion Knonsalla vom Coburger Designforum läuft alle Stände und Aussteller ab. In den Händen hat sie noch die Folie, die sie von den Exponaten entfernen musste. "Wir sind dieses Jahr viel früher dran, als die letzten Jahre", sagt Knonsalla. Sie seien rund drei Stunden vor der Eröffnung schon beim letzten Schliff: Sauber machen oder Flyer verteilen.

Wie läuft der Aufbau der Designtage ab?

Überall sieht man entweder Helfer mit Besen oder mit leeren Getränkeflaschen in den Händen. In fast jeder Ecke steht eine leere Flasche - die Spuren der letzten Arbeitstage - die nun eingesammelt werden müssen.

Eines der ersten Projekte in der Pakethalle ist das Modell des Coburger Güterbahnhofs der Zukunft. Anna Maxwell und Alexandra Lüftner müssen dem Modell noch den letzten Feinschliff verpassen. Bäume werden geklebt und letzte Verschönerungsarbeiten gemacht. "Aber wir liegen sehr gut in der Zeit", sagt Alexandra Lüftner.


Entspannung?

Mehr als gut in der Zeit liegt Ozan Durukan. Er ist mit seinen Arbeiten von "seed evolution" und "meinwoody.de" schon fertig und genießt die letzten Sonnenstrahlen im Außenbereich, den er selbst mitgestaltet hat.

"Es ist eindeutig entspannter, als die letzten Jahre", sagt Durukan. Das Zusammenarbeiten habe in diesem Jahr wirklich gut funktioniert. Deshalb kann er drei Stunden vor Eröffnung ein wenig entspannen.


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