Coburg
Vortrag

Wie kommt denn Coburgs Herzog Ernst I. nach Namibia?

Denkmalschutz ist ein Thema von internationaler Bedeutung. "Ex Africa semper aliquid novi ..." Immer etwas Neues aus Afrika" (Plinius) kennen einige noch aus dem Lateinunterricht. So wird auch der Afrika- und Europa-Experte Jürgen Werobèl-Rochelle Neues berichten, der auf Einladung der "Altstadtfreunde" am Mittwoch, 23. Januar um 19 Uhr im Münchner Hofbräu zu Gast ist.
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Diese Darstellung von Herzog Ernst I. findet sich auf Schloss Duwisib in Namibia. Foto: Privat
Diese Darstellung von Herzog Ernst I. findet sich auf Schloss Duwisib in Namibia. Foto: Privat
Er wird die Zuhörer weit über die Turmspitze von St.Moriz hinaus bis nach Afrika schauen lassen. Behandelt werden die Festungsbauten einiger europäischer Staaten in West-Afrika, insbesondere von Brandenburg, Kurland und Dänemark (16. bis 18. Jahrhundert), von denen nur noch wenige erhalten sind.


Denkmalschutz in Entwicklungsländern



Ein besonderes Kapitel wird dem Denkmalschutz in Entwicklungsländern gewidmet, finanziell mit ähnlicher Problematik wie in Europa oder auch in Coburg. Zwei Fallbeispiele illustrieren die Situation: das portugiesische Fort in Ouidah/Republik Benin und Schloss Duwisib/Namibia, das wohl skurrilste Relikt aus der deutschen Kolonialzeit in SW-Afrika. Hier, man kann nur staunen, hängt auch zur Deko ein Kupferstich von Ernst I.


Beispiele aus Benin und Namibia


An diesen Beispielen aus Benin und Namibia wird der Referent auch klären, warum eines der historischen Monumente gefährdet ist, das andere nicht. Diese Situationen können auch auf unser Coburg übertragen werden, könnte uns auf jeden Fall zum Nachdenken bringen.


Vortrag im Münchner Hofbräu


Der Vortrag wurde erst vor wenigen Wochen auf einer Konferenz über "Historische Monumente der Ostseeanrainer - Denkmalschutz und Tourismus" in Estland gehalten und wird dieses Jahr auf Englisch, Estnisch und Russisch erscheinen. Insofern ist der Vortag in deutscher Sprache doch eine Premiere am Mittwoch, 23. Januar, um 19 Uhr im "Münchner Hofbräu" , Kleiner Saal. Der Eintritt ist frei.
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