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Wahl-Ticker

Coburgs neuer Landrat: Straubel und Stingl in der Stichwahl

Die Entscheidung über den neuen Coburger Landrat fällt in der Stichwahl am 10. Februar.
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Wer zieht ins Coburger Landratsamt ein? Sebastian  Straubel (CSU, links) führt deutlich vor  Martin Stingl (SPD)Fotos: Ronald Rinklef
Wer zieht ins Coburger Landratsamt ein? Sebastian Straubel (CSU, links) führt deutlich vor Martin Stingl (SPD)Fotos: Ronald Rinklef
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Dann tritt CSU-Kandidat Sebastian Straubel als klarer Gewinner des ersten Durchgangs gegen SPD-Bewerber Martin Stingl an. Während Straubl insgesamt 43,48 Prozent der Stimmen erhielt, kam Stingl auf 23,26 Prozent. Mit 19,71 Prozent auf Rang drei: Christian Gunsenheimer, der Kandidat der Freien Wähler. Auf Rang vier: Dagmar Escher für die Grünen (7,71 Prozent) vor AfD-Kandidat Michael Höpflinger (3,96) und ÖDP-Kandidat Martin Truckenbrodt (1,89). Insgesamt rund 71000 stimmberichtigte Bürger waren zur Wahl aufgerufen. 19.10 Uhr: Während das Ergebnis aus Ahorn weiter auf sich warten lässt, bleibt schon ein wenig Zeit für die erste Analyse. Die fällt im Grunde ganz einfach aus - aus in Neustadt und Weitramsdorf hat Sebastian Straubel in allen Landkreis-Gemeinde das beste Ergebnis erzielt. In Neustadt gewinnt Martin Stingl als amtierender Dritter Bürgermeister, in Weitramsdorf der ehemalige Bürgermeister Christian Gunsenheimer. 19.00 Uhr: Jetzt fehlt nur noch ein Stimmbezirk von insgesamt 17 Stimmbezirken - das Ergebnis aus Ahorn lässt auf sich warten.. Sebastian Straubel weiterhin deutlich mit 43,32 Prozent vor Martin Stingl (23,48) und Christian Gunsenheimer (19,73). 18.52 Uhr: Es wurden bisher 15 von 17 Stimmbezirken ausgewertet. Sebastian Straubel liegt mit 43,15 Prozent vor Martin Stingl (24,29) und Christian Gunsenheimer (18,77). 18.45 Uhr: Es wurden bisher 11 von 17 Stimmbezirken ausgewertet. Sebastian Straubel hat ein wenig von seinem deutlichen Vorsprung eingebüßt und führt jetzt mit 44,96 Prozent vor Martin Stingl (24,07) und Christian Gunsenheimer (17,98). Auf Platz vier: Dagmar Escher für die Grünen (7,11) 18.41 Uhr: Es wurden bisher 9 von 17 Stimmbezirken ausgewertet. Demnach führt Sebastian Straubel (CSU) deutlich mit 50,9 Prozent vor Christian Gunsenheimer (FW/18,07 Prozent), der sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Martin Stingl (SPD/18,05) liefert. 18.05: Aus Seßlach, wo heute auch ein neuer Bürgermeister gewählt wird, erreicht uns die Meldung, dass die Wahlbeteiligung offenbar recht hoch war: In der Schule, einem von zwei Wahllokalen in der Kernstadt, haben 70 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben!

18 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen, die Auszählung beginnt - und die Spannung ist groß. Denn gleich drei Kandidaten werden durchaus realistische Chancen auf den Sieg eingeräumt. Allerdings gilt es auch als sehr wahrscheinlich, dass im heutigen ersten Wahlgang kein Kandidat auf Anhieb auf die erforderliche absolute Mehrheit kommt. Das würde bedeuten, dass es in zwei Wochen zu einer Stichwahl kommt.

Hintergrund

In den 17 Kommunen des Landkreises stellt sich ein Kandidaten-Sextett zur Wahl - eine Frau und fünf Männer, um die Nachfolge von Michael Busch anzutreten, der nach der Landtagswahl im Herbst 2018 als Abgeordneter in den Bayerischen Landtag in München wechselte.

Das sind die Kandidaten:

Für die CSU tritt Sebastian Straubel. Der 35-Jährige ist seit 2014 Bürgermeister von Lautertal.

Für die SPD tritt Martin Stingl an. Der 56-Jährige ist aktuell Dritter Bürgermeister von Neustadt.

Für die FW kandidiert Christian Gunsenheimer. Der 44-Jährige war von 2002 bis 2014 Bürgermeister von Weitramsdorf und ist seit 2014 stellvertretender Landrat.

Für die Grünen tritt Dagmar Escher an. Die 62-Jährige gehört seit 2008 sowohl der Gemeinderat von Meeder als auch dem Coburger Kreistag an.

Für die ÖDP tritt Martin Truckenbrodt an. Der 47-Jährige war politisch bislang nur außerparlamentarisch tätig. Für die AfD tritt Michael Höpflinger an. Der 55-Jährige ist bislang in keinem Gremium vertreten. Sollte im ersten Wahlgang keiner der sechs Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen können, wird es am 10. Februar zu einer Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten kommen.

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