Coburg
Winterzaubernacht

Wenn Coburg leuchtet...

Der verkaufsoffene Samstag verbreitete dank vieler künstlerischer Aspekte weihnachtliche Stimmung in der Stadt.
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Viele Aktionen sorgten für vorweihnachtliche Stimmung in der Stadt.Michael Stelzner
Viele Aktionen sorgten für vorweihnachtliche Stimmung in der Stadt.Michael Stelzner
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Es war schon eine besondere Nacht mit hunderttausenden von kleinen Lichtern in der Coburger Innenstadt. Die Winterzaubernacht, die unter dem Motto "Licht und Schatten" stand, strahlte ein besonders Flair aus und stimmte gut auf die Weihnachtszeit ein.

Sechs Frauen aus Berlin hatten sich für ihren Besuch in Coburg sogar Lichterketten um den Hals gehängt, damit sie nicht verloren gehen. "Der Coburger Weihnachtsmarkt braucht sich nicht hinter dem bekannten Nürnberger Weihnachtsmarkt zu verstecken", wie Joachim Schelbert aus Rottenbach betont.

In der gesamten Innenstadt waren an markanten Punkten, pinke Lichtdome, in Form von Pilzen und Designkugeln aufgebaut. So war auch der Salvator-friedhof in ein magischen Licht getaucht und mit Fantasiefiguren bestückt. Das Konzert der "Einfühlsamen" in der voll besetzten Salvatorkirche stimmte eindrucksvoll auf Weihnachten ein. Von 17 bis 23 Uhr gaben sich Künstler, Liedermacher und Gruppen abwechselnd ein Stelldichein auf dem Albertsplatz. Auf der Mauer kamen die etwas kleineren Kinder auf ihre Kosten. Dort gab es ein Schattentheater, wo verschiedene bekannte Märchen gespielt wurden. Vor dem Stadtcafé konnte man selbst zum Schattenkünstler werden. Schon zum siebten Mal war das Bürglaß-Tanzstudio dabei. Die Künstler tanzten und steppten in Irish- und Jazzdance-Manier verschiedene Weihnachtsbilder. Bei ihren drei Auftritten versammelte sich immer wieder ein große Menschenmenge.

Ein weiteres Highlight war die LED-Lichtershow von KAA, alias Klaus Mayer aus Bischberg. Bei seinen drei Shows an verschiedenen Plätzen in Coburger zeigte der Künstler Jonglage und zauberte mit seinen Leuchtstäben verschiedene Figuren und Schriften immer passend zur Musik in die dunkle Nacht.

"Diamantenraub in Coburg" , stand in einem Extrablatt zu lesen. Denn das Schaufenster beim Juwelierstahl wurde eingeschlagen und der wertvollste Diamant, den man je gefunden hat, wurde entwendet Den Täter hat die Polizei gefasst, aber von der Beute fehlt jede Spur. So begann das Detektivspiel des Stadtjugendrings, woran sich einige Familien beteiligten. Polizist Frank Stahl, klärte die Detektive in einer Uniform der Stadtpolizei aus den 70er Jahren auf. An acht Stationen, meistens in Coburger Geschäften, wurde ermittelt. Dabei waren knifflige Aufgaben zu lösen, um den "wertvollen Stein" zu finden. mst

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