Coburg
Flashmob

Was war denn da auf dem Marktplatz los?

So etwas nennt man "Flashmob" - nicht zu verwechseln mit einer Facebook-Party, obwohl auch bei einem "Flashmob" die Verabredung übers Internet erfolgt. Und am Freitag hatten sich fast 500 (!) Studenten der Hochschule Coburg verabredet.
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Bei einem "Flashmob" wie gestern auf dem Marktplatz treffen sich Menschen, die sich zuvor übers Internet dazu verabredet haben.Fotos: Oliver Schmidt
Bei einem "Flashmob" wie gestern auf dem Marktplatz treffen sich Menschen, die sich zuvor übers Internet dazu verabredet haben.Fotos: Oliver Schmidt
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Ausnahmslos Erstsemester



Treffpunkt: der Marktplatz ihrer neuen Hochschulstadt. Denn es handelte sich ausnahmslos um Erstsemester, wie auch Hochschulpräsident Michael Pötzl parallel bei der Veranstaltung auf dem Hofbrauhausgelände anmerkte: "Schön, dass bereits mehrere Tage vor Semesterbeginn so viele Studenten Leben in die Stadt bringen."


"Das ist klasse!"



Das sah Christa Minier ganz genauso, die zufällig am Marktplatz vorbei kam, als sich die Studenten plötzlich rund um das Albert-Denkmal postieren und für eine Minute wie Salzsäulen erstarrten: "So viele Studenten in der Stadt - das ist klasse!", sagte Minier und formulierte gleich noch eine Parole im Namen ihres Vereins: "Studenten auf Dauer in die Stadt! Wir Altstadtfreunde arbeiten daran."


Was war das denn?



Aber zurück zum Flashmob: Nachdem sich die knapp 500 "Salzsäulen" wieder locker gemacht hatten, wurde kurz gemeinsam in die Hände geklatscht, dann noch einmal in die Hocke gegangen - fünf Minuten später war der ganze Spuk auch schon wieder vorbei. Friedlich zogen die Studenten von dannen - ließen ab er so manch verwirrten Passanten zurück, der sich fragte: Was war das denn?!


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