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Befragung

Was macht Coburg lebenswert?

Ein Arbeitskreis beschäftigte sich mit den Bedürfnissen von Jugendlichen. Das Ergebnis wurde gestern dem Jugendhilfesenat vorgestellt.
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Klettern rangiert als Freizeitangebot auf der Wunschliste der Jugendlichen im oberen Bereich. Foto: CT-Archiv
Welche Voraussetzungen sind notwendig, damit sich Jugendliche in der Stadt wohlfühlen und sich mit ihr identifizieren? Um das herauszufinden, wurde im Jahr 2006 ein Arbeitskreis unter der Leitung von Stadtrat Roland Eibl (CSU) gegründet, der eine Jugendbefragung durchgeführt hat (die letzte gab es 1994). Sie bildet die Grundlage für die Fortschreibung der Jugendhilfeplanung. Es wurden 1000 junge Leute im Alter von 12 bis 25 Jahren einbezogen. Das Bamberger Institut Modus hat die Ergebnisse ausgewertet und die sich daraus ergebenden Maßnahmeempfehlungen des Arbeitskreises zusammengefasst. Der Bericht wurde gestern dem Jugendhilfesenat vorgestellt. Roland Eibl und Manfred Zehe von Modus teilten sich die Aufgabe. Zunächst wurde das Freizeitverhalten der Jugendlichen untersucht. Hier stehen Musik hören, Fernsehen, sich mit anderen treffen und im Internet surfen ganz oben auf der Liste – ganz am Ende der Besuch von Jugendtreffs. Deshalb wird empfohlen, diese Einrichtungen noch attraktiver zu gestalten. Es sollte ein Medien-Pool als mobile Hard- und Software erstellt werden, der von ihnen ausgeliehen werden kann.
Was den Bekanntheitsgrad von Jugendtreffs angeht, rangieren das Domino und die CoJe ganz vorn, die Stadtteiltreffs haben das Nachsehen. Deshalb schlägt der Arbeitskreis vor, diese mit höheren Zuschüssen zu unterstützen und attraktiver zu gestalten. „In Creidlitz und Ketschendorf ist das ja schon passiert“, merkte Roland Eibl an.

Mehr dazu lesen Sie im Coburger Tageblatt


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