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Coburg
Prämierung

Was in Coburg aus denkmalgeschützten Häusern wurde

Die Gemeinschaft Stadtbild Coburg und die Stadt Coburg prämierten in den Jahren 2018/2019 renovierte Gebäude.
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Der Weg war teilweise lang und steil, erforderte hohes Engagement und etliche finanzielle Mittel. Diese Eigentümer und Firmenvertreter wurden für die gelungene Sanierung ihrer Immobilien von der Gemeinschaft Stadtbild Coburg und der Stadt Coburg mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet. Foto: Edwin Meißinger
Der Weg war teilweise lang und steil, erforderte hohes Engagement und etliche finanzielle Mittel. Diese Eigentümer und Firmenvertreter wurden für die gelungene Sanierung ihrer Immobilien von der Gemeinschaft Stadtbild Coburg und der Stadt Coburg mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet. Foto: Edwin Meißinger
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"Vielen Dank, machen Sie weiter so!", motivierte Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber sowohl die Eigentümer der prämierten Immobilien als auch die Gemeinschaft Stadtbild Coburg. Die Vertreterin der Unteren Denkmalschutzbehörde Coburg, Katrin Weber, sprach sich für einen offenen, ehrlichen und vertrauensvollen Dialog zwischen der Denkmalschutzbehörde und den Eigentümern denkmalgeschützter Häuser aus. "In der Regel findet sich ein Kompromiss, mit dem der Bauherr und der Denkmalschutz leben können. Das Stadtbild Coburg ist eine Institution. Es ist eine wichtige Arbeit! Bauherren, die beschlossen haben, das Stadtbild zu verschönern, haben eine Würdigung verdient", so Katrin Weber.

Die Prämierung in den Jahren 2018/2019 renovierter Gebäude durch die Gemeinschaft Stadtbild Coburg und die Stadt Coburg erfolgte am vergangenen Mittwochabend im Saal des Hexenturms. Der Vorsitzende von Stadtbild Coburg, Hans-Heinrich Eidt, drückte seine Freude über das zahlreiche Erscheinen der Prämierungsgäste aus. "Ich freue mich, dass so viele gekommen sind. Aber wir haben ja auch einen ganzen Haufen zu prämieren. Wir prämieren zusammen mit der Stadt Coburg."

Urkunden und Medaillen

Weiter betonte Eidt, die Stadt Coburg suche Gesamtmaßnahmen aus (Innenrenovierung und Außenrenovierung) und die Gemeinschaft Stadtbild prämiere immer nur die Außenfassaden. Eidt hob schriftlich hervor: "Wieder haben viele Eigentümer ihre Gebäude hervorragend saniert, wobei wir einigen Eigentümern auch finanzielle Förderung geben konnten." Vergeben wurden sowohl Urkunden (U) von Stadtbild Coburg (Stabi) und der Stadt Coburg (Stadt) als auch Medaillen (M) von Stadt und Stabi. 18 Eigentümer (Privatpersonen und Firmen) wurden für ihr hohes Engagement und die gelungene Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen ausgezeichnet.

Coburgs Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber überbrachte die besten Grüße der Stadt Coburg und wies darauf hin, dass die Stadt hierbei immer mit dem Bau- und Umweltsenat zusammenarbeite. So sei es gelungen, drei der begehrten Medaillen der Stadt Coburg an die Eigentümer für ihre hervorragend sanierten Objekte zu vergeben. Diese Medaillen der Stadt würden extra geprägt, betonte Weber.

Ausgezeichnet wurden: John Holmes 2018 - Oberer Bürglaß 12 - mit M Stabi;

Michael Knörnschild - Ernstplatz 8 - U Stadt /M Stabi;

Peter Martin - Bahnhofstraße 24 - M Stadt / M Stabi;

Oliver Weingarth - Brauerei Scheidmantel - M Stadt / M Stabi;

Familie Dres. Hauschke - Hohe Straße 19 - M Stadt / M Stabi;

Hajck Karapetian 2018 - Victoria-Straße 5 - M Stabi;

Familie Lutz Rother - Untere Salvatorgasse 4 - U Stadt / U Stabi;

Brigitte Sauer 2018 - Salzmarkt 3 - U Stabi;

Sven Fischer - Kirchgasse 14 - M Stabi;

Eigentümergemeinschaft Kittner u. a. - Ketschengasse 28 - M Stabi;

Stadt Coburg - Steingasse 18 - M Stabi (nahm Birgit Weber in Empfang);

Alfons Havenith - Steintor 11 - M Stabi;

Bernd Späth 2018 - Ketschengasse 17 - M Stabi;

Wohnbau GmbH Coburg - Ketschengasse 42 - M Stabi;

Gemeinschaft Stadtbild - Victoria-Straße 10 - M Stabi;

Peter Thumeyer - Ketschengasse 9 - M Stabi;

Firma F&W 2018 - Steintor 4 - M Stabi;

Ernst und Uta Orlamünde 2018 - Nicolaus-Zech-Straße 16 - M Stabi.

Hans-Heinrich Eid dankte ganz besonders den großzügigen Sponsoren der Projekte. "Herzlichen Dank an Christine Volkmann und Michael Stoschek, ohne die diese Projekt nicht möglich gewesen wären!"

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