Coburg
Verkehr

Warum die Staatsstraße 2205 noch saniert wird

In den Osterferien wird die Fahrbahn der Staatsstraße zwischen Coburg und Wiesenfeld erneuert - dabei soll die Straße doch bald komplett verlegt werden.
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Die Pläne sind da, der Zeitplan noch nicht: Jens Laußman (links) und Günter Engelhardt sind überzeugt davon, dass die Bagger für den Neubau der Staatsstraße 2205 zwischen Coburg und Wiesenfeld im kommenden Jahr anrollen werden.Berthold Köhler
Die Pläne sind da, der Zeitplan noch nicht: Jens Laußman (links) und Günter Engelhardt sind überzeugt davon, dass die Bagger für den Neubau der Staatsstraße 2205 zwischen Coburg und Wiesenfeld im kommenden Jahr anrollen werden.Berthold Köhler
Chronologisch an erster Stelle im Landkreis Coburg steht für das Staatliche Bauamt Bamberg in diesem Jahr die Fahrbahnsanierung der Staatsstraße 2205 zwischen Beiersdorf und Wiesenfeld. Diese soll während der Osterferien stattfinden, weil dann auch die Umleitung über Weidach nach Coburg möglich ist. Natürlich hat man sich, versichert Jens Laußmann (Leiter der Servicestelle Kronach im Staatlichen Bauamt), in seiner Abteilung auch die Frage gestellt, ob dieser Abschnitt überhaupt noch einen neuen Belag bruacht, weil doch seit Herbst Baurecht für die neue Trasse der Staatsstraße zwischen Coburg und Wiesenfeld besteht. Die Antwort von Laußmanns Kollege, Günter Engelhardt, ist unmissverständlich: "Wir kommen aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht drumherum." Natürlich werde es nur eine "einfach Sanierung" geben, versichert der Baurat, für den der jetzige Zustand der Straße absolut nicht tragbar ist.
Wie es dann mit der "großen Lösung" vom Kaeser-Kreisel bis nach Wiesenfeld weitergeht, wird sich im Laufe des Jahres entscheiden. Jens Laußmann hat für heuer "erste Vorarbeiten" vorgesehen und geht davon aus, dass dann im kommenden Jahr die Bagger rollen. Alleine schon wegen des Baustellenverkehrs, schiebt der Leiter der Servicestelle ein, sei es übrigens sinnvoll, die alte Trasse jetzt noch einmal auf Vordermann bringen. Auf ein Jahr, an dem die Umgehung für Neuses und Beiersdorf komplett für den Verkehr freigegeben wird, will sich Jens Laußmann nicht festlegen lassen. Aber den forsch-optimistischen Prognosen, dass die neue Staatsstraße binnen ein, zwei Jahren fertig sein wird, nimmt er schon den Wind aus den Segeln: "So schnell wird es nicht gehen." Günter Engelhardt vergleicht die Verlegung der Staatsstraße samt ihrer acht Bauwerke entlang der Trasse mit dem Bau der Rödentaler Umgehung: "Da haben wir insgesamt fünf Jahre gebraucht."

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