In den Nachmittagsstunden des Freitag, kam es auf der A 73, auf Höhe von Meeder im Landkreis Coburg, in Richtung Norden, zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Wie die Polizei wenige Stunden nach dem Unfall schreibt, war der Auslöser des Unfalls ein 18-jähriger Hyundaifahrer, welcher aufgrund von Glätte mit seinem Pkw ins Schlingern geriet. Auch in anderen Teilen Frankens gab es am Freitag zahlreiche Unfälle wegen der winterlichen Verhältnisse.

Lkw kann nicht mehr abbremsen

Er kam von der Fahrbahn nach rechts ab und kollidierte hier mit der Schutzplanke. Eine nachfolgende 42-jährige Frau, wollte mit ihren Skoda noch ausweichen, konnte aber eine Kollision beider Fahrzeuge nicht verhindern. Sie knallte mit ihrem Auto gegen die Mittelschutzplanke und kam auf der linken Fahrspur zum Stillstand. Gerade als sie ihren beschädigten Unfallwagen verlassen hatte, kam von hinten ein Lkw, welcher nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte.

Der 47-jährige Trucker fuhr von hinten auf den Skoda auf. Anschließend brachte er sein Gespann zum Stillstand. Ein nun nachfolgender 36-jähriger Ford-Fahrer, konnte den Lkw noch ausweichen, aber ein Auffahren zu einen vorausfahrenden Kleintransporter nicht mehr verhindern. Die Insassen aller Autos wurden leicht verletzt und mussten sich zur ambulanten Behandlung in unterschiedliche Krankenhäuser begeben.

A 73 war drei Stunden lang dicht

Bis auf den Lkw waren alle Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 50 000 Euro. Die Feuerwehren aus Ebersdorf, Dörfles-Esbach, Lautertal und Meeder war mit 40 Mann zur Unterstützung und Regelung des Verkehrs vor Ort. Die A 73 war zwischen den Anschlussstellen Coburg und Eisfeld Süd für die Unfallaufnahme drei Stunden vollständig gesperrt.