Die Coburger Polizei teilt dazu Folgendes mit: "Da solche Aufrufe bereits häufig zu chaotischen Zuständen am Veranstaltungsort geführt hatten, handelten die Sicherheitsbehörden entschlossen. Mit einer allgemeinen Verbotsverfügung schob die Stadt Coburg der Party einen Riegel vor.

Gleichzeitig war mit dieser Verfügung der Polizei die Grundlage für zielgerichtete Maßnahmen gegeben. Dem Organisator wurde unmissverständlich klar gemacht, dass er für alle eventuell entstehenden Schäden aufkommen müsse. Obwohl noch am Freitagnachmittag der Hinweis auf die Party aus dem Netz entfernt wurde, machten sich einige Personen am Abend auf den Weg zum Rosengarten.

Insgesamt 16 Platzverweise mussten die Beamten der Polizeiinspektion aussprechen. Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und sonstige Randale blieben aus. Welche dramatischen Ausmaße solche Facebook-Partys nehmen können, zeigt gerade die aktuelle Berichterstattung aus der niederländischen Kleinstadt Haren. "