Coburg
Personalie

Sven Hauschke als neuer Chef der Coburger Kunstsammlungen vorgestellt

Als Nachfolger von Klaus Weschenfelder lenkt künftig Sven Hauschke die Geschicke der Coburger Kunstsammlungen. Am Dienstag wurde er offiziell vorgestellt.
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Oberbürgermeister Norbert Tessmer (rechts)  und Matthias Müller (links) von der Coburger Landesstiftung beglückwünschen Sven Hauschke zur Berufung als (kommissarischer) Leiter der Kunstsammlungen.Jochen Berger
Oberbürgermeister Norbert Tessmer (rechts) und Matthias Müller (links) von der Coburger Landesstiftung beglückwünschen Sven Hauschke zur Berufung als (kommissarischer) Leiter der Kunstsammlungen.Jochen Berger
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Vor dem offiziellen Amtsantritt als künftiger neuer Direktor der Coburger Kunstsammlungen gab es für Sven Hauschke bereits den verbalen Ritterschlag. "Wir sind überzeugt, dass er in die großen Schuhe seines Vorgängers gut hineinpasst", lobte Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer den auserkorenen Nachfolger Klaus Weschenfelders (infranken.de berichtete: - weitere Infos finden Siehier: ).


Und mit diesem Lob für Hauschke lobte Tessmer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Coburger Landesstiftung die Entscheidung des Auswahlgremiums gleich mit. Hauschke, seit neun Jahren in den Kunstsammlungen als Kurator für die Bereich Kunsthandwerk und Glas zuständig, wird nach der Verabschiedung Weschenfelders zunächst kommissarisch für drei Monate und anschließend ab August offiziell die Funktion des Direktors der Kunstsammlungen übernehmen. Im Bewerbungsverfahren setzte sich Hauschke gegen rund 30 Mitbewerber durch, zwei Drittel von ihnen Männer.


"Ich freue mich sehr auf die erweiterte Aufgabe", betonte Hauschke bei der offiziellen Präsentation in der Regimentsstube des Rathauses. Hauschke sind die Kunstsammlungen gut aufgestellt in allen Bereichen bis hin zur Wiedereröffnung der historischen Glassammlungen an diesem Mittwoch auf der Veste: "Wir sind auf der Höhe der Zeit." In Details sieht Hauschke noch Optimierungspotenzial. Der nächste Sammlungsbereich, der in absehbarer Zeit wieder einer grundsätzlichen Überarbeitung der Präsentation unterzogen werde, sei die Waffensammlung in drei bis vier Jahren.


Schließlich stehe in diesem Bereich auch eine Neubesetzung an, wen Alfred Geibig in Ruhestand gehen werde.

Matthias Müller, Leiter der Hauptverwaltung der Coburger Landesstiftung, freute sich, dass sich erstmals ein Bewerber aus dem eigenen Haus durchgesetzt habe: "Das ist nicht selbstverständlich."
Eindeutig bekannte sich Hauschke zur Fortsetzung des Coburger Glaspreises, der zuletzt 2014 ausgerichtet worden war. Im zuletzt gewählten Rhythmus von acht Jahren steht die nächste Auflage 2022 an: "Der Glaspreis wird wieder eine große internationale Angelegen für die Veste."
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