Bad Rodach

Status Familienzentrum in Bad Rodach bedeutet größeres Angebot

Gleich zwei neue "Familienstützpunkte" hat Ministerialrat Robert Höcherl am Montag eröffnet: in Bad Rodach und in Neustadt.
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Auch das Mehrgenerationenhaus der Awo  in Bad Rodach wurde zum Familienstützpunkt erweitert. Das offizielle Schild nahm Eva Trapp aus den Händen von Ministerialrat Robert Höcherl (Zweiter von rechts) entgegen, in Anwesenheit von Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher, Landrat Michael Busch, vom Geschäftsführer und vom Vorsitzenden des Awo-Kreisverbands, Carsten Höllein und Hubert Joppich (von links).
Auch das Mehrgenerationenhaus der Awo in Bad Rodach wurde zum Familienstützpunkt erweitert. Das offizielle Schild nahm Eva Trapp aus den Händen von Ministerialrat Robert Höcherl (Zweiter von rechts) entgegen, in Anwesenheit von Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher, Landrat Michael Busch, vom Geschäftsführer und vom Vorsitzenden des Awo-Kreisverbands, Carsten Höllein und Hubert Joppich (von links).
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Die neuen Zentren befinden sich am Familienzentrum der Stadt Neustadt bei Coburg und im Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Bad Rodach. Sowohl beim Familienzentrum als auch beim Bad Rodacher Treff für Jung und Alt handelt es sich um gut etablierte Einrichtungen, die seit Jahren Aufgaben wahrnehmen, wie sie für die Familienstützpunkte vorgesehen sind. Zentral gelegen, sind sie Anlaufstelle für ratsuchende Mütter und Väter und bieten reichlich Gelegenheiten der Begegnung.

Das MGH war 2006 das erste staatlich geförderte Projekt dieser Art in Bayern, wie Hubert Joppich, der Vorsitzende des Awo-Kreisverbands, bei der Eröffnung in Bad Rodach erläuterte. Familien sind neben Senioren die zweite wichtige Zielgruppe der Einrichtung. Neben ortsansässigen Unternehmen wie Haba und Valeo zählte das MGH vor über zehn Jahren zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses für Familien, das weitere Impulse für familienfreundliche Angebote setzte. Das Angebot für alle Generationen kommt an: Im letzten Jahr nahmen laut Joppich über 10.000 Besucher die fast 2500 Veranstaltungen von der Krabbelgruppe bis zum Computerkurs für Senioren wahr.


Jetzt ist noch viel mehr geplant

Allein 88 Ehrenamtliche engagieren sich in der Einrichtung der Awo. Zukünftig sollen unter dem Etikett "Familienstützpunkt" über die bereits existierenden Angebote für alle Generationen hinaus die Möglichkeiten für Eltern mit Kindern von null bis sechs Jahren ausgebaut werden. Dazu gehören Krabbelgruppen, Eltern-Kind-Café und das integrative Projekt "Bastelstübchen". Verantwortlich für die Stärkung der Erziehungskompetenz ist Eva Trapp. Ebenso werden in der Kurstadt wieder Elterntalks etabliert. Auch eine Familienplanung für Geflüchtete, Bewegungsstunden für Krabbelkinder und ein Vater-Kind-Treff sind geplant. Leiterin Nicole Voigt freute sich über die personelle und finanzielle Unterstützung durch die Erweiterung zum "Familienstützpunkt". Auch Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD) bedankte sich für das neue Siegel. "Hier im Mehrgenerationenhaus ist jeder Euro und jeder Cent gut angelegt", versicherte Ehrlicher, der selbst viele Jahre als "Familienbeauftragter" an der Schnittstelle zwischen Politik und Familien fungierte.
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