Coburg
Fussball-Kreisliga

Wichtiger Punkt für Türkgücü bei den Coburg Locals

Die Neustadter warten nach dem 1:1 bei den Coburg Locals zwar seit neun Spielen auf einen Dreier, halten sich aber den direkten Rivalen vom Leib.
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Ufuk Tilag (weißes Trikot) und dem SV Türkgücü Neustadt warten nunmehr seit neun Partien auf einen Sieg in der Kreisliga. Auch bei den Coburg Locals reichte es wieder nur zu einem Punkt (1:1).  Foto: Timo Geldner
Ufuk Tilag (weißes Trikot) und dem SV Türkgücü Neustadt warten nunmehr seit neun Partien auf einen Sieg in der Kreisliga. Auch bei den Coburg Locals reichte es wieder nur zu einem Punkt (1:1). Foto: Timo Geldner
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Wenig Glanz, aber drei wichtige Punkte dank eines 1:0-Auswärtssiegs: Das trifft sowohl auf die TSG Niederfüllbach, die sich mit 1:0 beim TSVfB Krecktal durchsetzte als auch auf den SV Großgarnstadt zu, der mit 1:0 in Heilgersdorf gewann. So behaupteten die zweitplatzierten Niederfüllbacher ihren Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem SV Großgarnstadt. An der Meisterschaft und dem Aufstieg des SV Ketschendorf zweifeln wohl immer weniger. Den TSV Staffelstein zwang die Buchberg-Elf letztlich souverän mit 3:1 in die Knie.

SV Ketschendorf - TSV Staffelstein 3:1 (2:0)

Beim souveränen Tabellenführer verkauften sich die Staffelsteiner eine halbe Stunde sehr ordentlich und ließen keinen Gegentreffer gegen das offensivstarke Ketschendorfer Team zu. Die beste Gästemöglichkeit vergab Maximilian Dietz (24.), als er nach einem Freistoß per Kopfball am stark haltenden SV-Torwart scheiterte. Doch dann brachte ein Doppelschlag den Primus auf die Gewinnerstraße. Erst segelte ein Freistoß von Philipp Bauer an Freund und Feind vorbei ins Tor, dann überlupfte Jonathan Tritscher den TSV-Torwart zum 2:0. Als Tritscher in der 58. Minute aus spitzem Winkel auf 3:0 erhöht hatte, war die Partie entschieden. Den Ehrentreffer markierte Fischer nach einer von Flanke von Maximilian Dietz per Kopfball aus kurzer Distanz.

Spvg Wüstenahorn - VfB Einberg 0:6 (0:0)

Die Einberger "Rothosen" scheinen im Kalenderjahr 2019 wieder richtig ins Rollen zu kommen. Der 6:0-Kantersieg beim Schlusslicht Spvg Wüstenahorn war bereits der dritte Erfolg in Serie. In der ersten Halbzeit verteidigten die Hausherren noch tapfer und effektiv, schafften es mit einem torlosen Remis in die Kabine. Dann brachen aber alle Dämme. In der 49. Minute eröffenete Andreas Schreiner den Torreigen für den VfB. Jannik Kleinlein (60.) und Yannik Weyhersmüller (72., 79./Elfmeter) erhöhten auf 4:0 für Einberg. Nach einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten von René Schulz (88./89.) wurde es letztlich noch richtig bitter für Wüstenahorn. Eine Leistung in der zweiten Hälfte, die kaum Mut auf den Klassenerhalt macht.

TSVfB Krecktal - Niederfüllbach 0:1 (0:0)

Dem Spielverlauf nach hätte ein Remis den Leistungen beider Mannschaften eher entsprochen. Die Begegnung spielte sich weitgehend zwischen beiden Strafräumen ab, es fehlten die prickelnden Torraumszenen. So wurden die Abwehrreihen vor keine großen Probleme gestellt. Das goldene Tor fiel durch einen Sonntagsschuss von Florian Rothaug in der 59. Minute. Danach versuchte Krecktal zwar noch mal alles, um zumindest den Ausgleich zu erzielen, doch im Abschluss war man einfach zu unentschlossen.

SV Heilgersdorf - SV Großgarnstadt 0:1 (0:0)

Die zahlreichen Zuschauer sahen insgesamt ein schwaches Kreisligaspiel. Auch die Gäste, die immerhin auf dritten Platz der Tabelle stehen, konnten in keiner Phase des Spiels überzeugen. Sie waren zwar feldüberlegen, ohne jedoch das Gehäuse des Gastgebers in Gefahr zu bringen. So spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Auch die Heilgersdorfer entfachten nur in wenigen Aktionen Gefahr im Gästestrafraum, wobei in der 44. Minute Christian Schmidt die beste Gelegenheit in der ersten Hälfte hatte. Nachdem er bereits Gästekeeper Manuel Siegelin ausgespielt hatte, scheiterte er jedoch am Bein eines Abwehrspielers.

Auch die zweite Hälfte wurde nicht besser. Die erste Torchance hatten wieder die Hausherren. Nach einer Flanke von Lukas Filberich drosch Sebastian Steiner den Ball über die Latte (60.). Passend zur Qualität des Spieles wurde das Spiel durch ein sehr unglückliches Eigentor entschieden. Nach einem langen Ball verlängerte Filberich den Ball unglücklich ins eigene Tor (78.). Der Gastgeber kämpfte zwar weiterhin vorbildlich, hatte jedoch nicht die Mittel, um noch den Ausgleich zu erzwingen.

Coburg Locals - Türkgücü Neustadt 1:1 (1:1)

In der ersten Viertelstunde bekamen die rund 50 Zuschauer einiges geboten, danach entwickelte sich die Partie zu einem Kampfspiel - anhand der Platzierungen beider Mannschaften nicht unbedingt überraschend. Halil Karaman brachte die Gäste bereits nach zwölf Minuten in Front, die Hoffnung auf den ersten Sieg seit acht Spielen lebte im Lager der Neustadter Bullen. Doch bereits drei Minuten später war die Träumerei vorbei, denn Alexander Sapov besorgte den Ausgleich per Strafstoß. Im restlichen Spielverlauf erspielten sich beide Mannschaften nur noch vereinzelt gute Tormöglichkeiten. Es wurde verbissen im Mittelfeld (sieben Gelbe Karten) um jeden Zentimeter gekämpft, die letzte Risikobereitschaft war auf beiden Seiten aufgrund der Bedeutung des Spiels nicht vorhanden - es blieb beim 1:1.

TSV Grub am Forst - TSV Heldritt 0:3 (0:0)

Im Duell der Aufsteiger setzten sich die Heldritter letztlich verdient durch und feierten nach vier sieglosen Partien mal wieder einen Dreier. So klar wie es der 3:0-Endstand ausdrückt, war die Begegnung allerdings nicht. Bis auf ein paar einzelne Szenen war es keine atemberaubende Partie. Chancen in der ersten Halbzeit ergaben sich zwar auf beiden Seiten, doch diese konnten nicht genutzt werden.

Nach der Pause wurde das Spiel ein bisschen besser, doch die Gastgeber verfehlten es sogar aus vier Metern den Ball hinter die Torlinie zu bringen. So dauerte es bis zur 70. Minute, bis das erste Tor fiel. Eine Flanke von Robin Kempf segelte durch die Abwehr, ohne Einwirkung setzte der Ball kurz vor der Linie auf und sprang vom Pfosten ins Tor. Die Gastgeber bauten sich zwar noch ein bisschen auf, blieben jedoch im Angriff zu harmlos. So erhöhten die Gäste nach einem gut ausgespielten Konter durch Joschka Fischer auf 0:2. Kurz vor dem Schlusspfiff bestraften die Gäste schließlich noch einen Fehler im Gruber Aufbauspieler - Lukas Scheler setzte den 3:0-Schlusspunkt. Grub verlor nicht nur die Partie, sondern auch Nicolai Geck, der sich ohne gegnerische Einwirkung verletzte und ausgewechselt werden musste.

FC Coburg II - Bosporus Coburg 1:4 (0:1)

Klarer Sieger im Coburger Kreisliga-Stadtderby: Nicht der Tabellenvierte FC Coburg II, sondern die Gäste vom SV Bosporus Coburg dominierten die Begegnung und setzten sich völlig verdient mit 4:1 durch. Während der FCC über die gesamten 90 Minuten keine richtige Einstellung zum Spiel fand, nahm Bosporus jeden Zweikampf beherzt an und konnte sich durch den Dreier aus der Abstiegszone absetzen. Die Vestekicker bewegen sich hingegen spätestens mit dieser Niederlage im punktemäßigen Niemandsland der Tabelle. Bosporus kombinierte vom Anstoß weg gefällig und hatte durch Ümit Kilic schon in der ersten Viertelstunde zwei Großchancen. FCC-Keeper Oleksandr Churilov und das Quergebälk standen der Führung (noch) im Weg. Auf der anderen Seite hatte Daniel Steuerwald die einzige große Möglichkeit für die Gastgeber, aber sein Kopfball wurde von der Linie geschlagen.

Das 0:1 schenkte sich der FCC mehr oder weniger selber ein: Einen Fehlpass in der Abwehrkette nutzte der überragende Tunahan Özer eiskalt zum Führungstreffer (28.). Kurz vor und nach dem Seitenwechsel ließ Bosporus sogar noch mehrere gute Gelegenheiten ungenutzt, ehe Ümit Kilic nach Özer-Vorarbeit Churilov umkurvte und zum 0:2 einschob (53.). Wenig später die Vorentscheidung, als Ex-Vestekicker Christian Schneider von der Strafraumkante mit einem trockenen Flachschuss zum 0:3 traf (58.). Das 1:3 von Routinier Daniel Eckstein (62.), der einen Abwehrfehler gewieft ausnutzte, war nicht mehr als ein Strohfeuer der Heimelf. Diese kam nämlich zu keiner weiteren Torchance, während Schneider in der Schlussphase den Doppelpack schnürte und zum 1:4-Endstand einschoss.

TSV Pfarrweisach - TV Ebern 0:0

Ein Derby, das weitgehend im Zeichen des Einsatzes und der Laufbereitschaft stand, zudem bis zum Abpfiff von der Spannung lebte. Über weite Strecken spielte sich das Geschehen zwischen beiden Strafräumen ab. Die ansonsten torhungrigen Angriffsreihen blieben diesmal ohne jeglichen Treffer.

So hatten die Abwehrreihen nicht allzu viel Mühe, einen Gegentreffer zu verhindern. Vor dem Wechsel hatten die Hausherren leichte Feldvorteile, nach Wiederbeginn taten die Turner etwas mehr für die Offensive, doch letztlich fehlte es auch bei ihnen im Abschluss. Mit einem Lattenschuss hatten sie in den Schlussminuten allerdings auch kein Glück. Alles in allem eine Punkteteilung, mit der beide leben können.

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