Coburg

Weichen für die Zukunft des Volleyballs sind gestellt

Auch die Jugendmannschaften aus Ebersdorf, Coburg und Grub werden kommende Saison als SG Teamwork antreten. Die Herren I präsentiert sich in guter Form.
Artikel drucken Artikel einbetten
SG-Teamwork-Kapitän Beni Kucera, hier auf einem Archivbild der Bundesliga-Saison 2015/16 der VSG Coburg/Grub, will es es noch einmal wissen.  Foto: CT-Archiv
SG-Teamwork-Kapitän Beni Kucera, hier auf einem Archivbild der Bundesliga-Saison 2015/16 der VSG Coburg/Grub, will es es noch einmal wissen. Foto: CT-Archiv
+1 Bild
Die Vorbereitung der sieben Erwachsenen-Mannschaften der SG Teamwork Ebersdorf/Coburg/Grub hat Anfang August begonnen. Die Spielgemeinschaft aus den drei Vereinen BSC Ebersdorf, Coburger Turnerschaft und TSV Grub am Forst geht in ihre zweite Saison. Im vergangenen Jahr konnte man neben sportlichen Erfolgen (Meisterschaften der Herren in der Bezirksliga und Damen in der Bezirksklasse) auch durch einige gemeinsame Aktionen menschlich zusammenwachsen.

Die Verantwortlichen der drei Vereine blicken positiv auf die erste gemeinsame Spielzeit zurück und wollen nun die Weichen für eine lange gemeinsame Volleyball-Zukunft stellen. Die Jugendmannschaften werden ab dieser Saison ebenfalls als SG Teamwork antreten und die Zusammenarbeit mit dem Volleyball-Förderverein wird weiter intensiviert. Am vergangenen Wochenende traten die ersten beiden Männermannschaften in Hildburghausen zu Vorbereitungsturnieren an. Während die 2. Männermannschaft in der Kategorie B (Bezirksklasse bis Bezirksliga) um Punkte kämpfte, trat die 1. Mannschaft in der Kategorie A (Oberliga bis 3. Liga) an.

Die 2. Mannschaft der SG Teamwork, die aus vielen Nachwuchstalenten besteht, zeigte gute Ansätze und hielt auch gegen höherklassige Mannschaften gut mit. Am Ende stand ein guter 6. Platz bei neun teilnehmenden Vereinen zu Buche.


Halbfinale knapp verpasst

Die 1. Männermannschaft, die nach der souveränen Meisterschaft in der Bezirksliga in der kommenden Spielzeit in der Landesliga Nordost antreten wird, hatte es ausschließlich mit höherklassiger Konkurrenz zu tun. Trainer Volker Pohl wählte dieses stark besetzte Turnier aber bewusst als Standortbestimmung für sein Team aus.
In der ersten Partie hatte es die SG Teamwork dann direkt mit dem Regionalligisten aus Speyer zu tun. Von Beginn an zeigte die Mannschaft wenig Respekt und von einem Spielklassenunterschied war auf dem Spielfeld wenig zu sehen. Gegen Ende des Satzes gelangen dem Gegner aus Rheinland-Pfalz allerdings die entscheidenden Punkte und er gewann das Spiel in zwei Sätzen.

In der zweiten Partie am Samstag hatte es die SG Teamwork mit einem altbekannten Gegner zu tun. Der Thüringenligist TSV Römhild mit Ex-VSG-Jugendleiter René Michael spielt zwar ebenfalls eine Klasse höher als die SG Teamwork, doch am Ende errang das Team von Kapitän Beni Kucera einen knappen 2:1-Satzsieg. Im dritten Spiel ging es gegen Erfurt, einen weiteren Regionalligisten.

Im wohl schwächsten Spiel der Mannschaft ließ die SG Teamwork einen möglichen Sieg leichtfertig liegen und musste sich knapp mit 0:2 geschlagen geben. Das letzte Gruppenspiel sollte dann noch einmal spannend werden. Mit dem VfL Volkach war der Zweite der letztjährigen Bayernliga-Saison der Widersacher. Nach einen 0:1-Satzrückstand drehten die Pohl-Schützlinge das Spiel und fuhren mit 2:1 Sätzen den zweiten Sieg ein.
Nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses verpassten die SGler den Einzug ins Halbfinale und spielten stattdessen in einer Dreiergruppe mit dem Regionalligisten GSVE Delitzsch II und dem Sachsenligisten TV Bad Düben um die Plätze 5 bis 7. In beiden Begegnungen musste die SG Teamwork in den Tie-Break. Dabei wurde jeweils ein Spiel gewonnen und eins verloren. In der Endabrechnung erreichte das Team Platz 6 von elf teilnehmenden Mannschaften.

Trainer Volker Pohl zog ein positives Turnierfazit: "Wir haben im Vergleich zur vergangenen Saison spielerisch schon einen großen Schritt gemacht. Die Neuzugänge wurden gut integriert und die Jugendlichen haben sich seit März auch stark verbessert. Ich gehe mit sehr viel positiven Eindrücken aus dem Turnier, allerdings habe ich auch noch Dinge gesehen, an denen wir arbeiten müssen, wenn wir in der kommenden Saison häufig als Sieger vom Feld gehen wollen!"

Für die SG Teamwork spielten:
1. Mannschaft: Beni Kucera, Jens Aumann, André Dehler, Adrian Lamberti, Gerhard Pfiffer, Tomasz Kotecki, Stefan Schönfelder, René Franz, Johannes Will, Eric Turek. / 2. Mannschaft: Michael Brenner, Max Krawtschenko, Marius Weber, Wenzel Kipke, Dominik König, Selman Erdogan, Benedikt Kunze, Baynazar Kjaliryar, Kamil Stawniak, Nawidulla Ambrahimkil, Felix Ramming. ad
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren