Ebersdorf
Fussball-Bezirksliga West

VfL Frohnlach hat das Nachsehen in Ebersdorf

Die Sylvianer setzen sich im Ortsderby überraschend deutlich mit 4:0 gegen Primus VfL Frohnlach durch.
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Frohnlachs Torhüter Patrick Jauch und Abwehrspieler Manuel Friedlein (blaues Trikot) sind bereits geschlagen, doch der Schuss von Sylvia-Akteur Cancut Civelek verfehlt knapp sein Ziel. Bruder Aykut machte es mit zwei Treffern besser.  Foto: Hagen Lehmann
Frohnlachs Torhüter Patrick Jauch und Abwehrspieler Manuel Friedlein (blaues Trikot) sind bereits geschlagen, doch der Schuss von Sylvia-Akteur Cancut Civelek verfehlt knapp sein Ziel. Bruder Aykut machte es mit zwei Treffern besser. Foto: Hagen Lehmann

Ebersdorf Ein in der Höhe sicherlich überraschender, aber hochverdienter 4:0-Heimsieg glückte Sylvia Ebersdorf am Kirchweihsamstag im Ortsderby gegen Tabellenführer VfL Frohnlach. SC Sylvia Ebersdorf - VfL Frohnlach 4:0 (1:0)

Vor 600 Zuschauern starteten die bis in die Haarspitzen motivierten Hausherren äußerst druckvoll in die Partie. Die erste Großchance des Spiels für Ebersdorf hatte in der 21. Minute Cancut Civelek, der nach einem Freistoß einen Kopfball aus einem Meter nicht im Tor unterbrachte. Dies hätte sich im Gegenzug fast gerächt, als der auffälligste Gästeakteur Daniel Oppel nach einem unnötigen Ballverlust der Sylvia-Abwehr an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, dann jedoch am glänzend reagierenden Sylvia-Torwart Janko Weiß scheiterte.

In den letzten 25 Minuten der ersten Hälfte, in der der VfL zunehmend Probleme im Spielaufbau bekam und auch die Abwehr nicht immer sattelfest wirkte, hatte das Team von Trainer Dieter Kurth seine stärkste Phase und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Zunächst fand Aykut Civelek bei einem 20-Meter-Schuss in Torwart Patrick Jauch seinen Meister, kurz darauf zielte derselbe Spieler knapp neben den rechten Pfosten, und schließlich brachte auch sein Bruder Cancut nach einem Alleingang den Ball nicht im Tor unter. In der 44. Minute belohnte sich die Sylvia dann für ihre couragierte Leistung. Ein Freistoß von der rechten Seite wurde von Aykut Civelek mit Effet in den Fünfmeterraum geschlagen. Die VfL-Akteure Ata Simitci und Manuel Friedlein waren sich nicht einig, so dass der hinter den beiden lauernde Spencer Moeller per Kopfball für die 1:0-Halbzeitführung sorgte. Der VfL kam aggressiv aus der Kabine, und bereits nach 30 Sekunden bot sich Manuel Friedlein eine gute Chance, doch er zielte links am Tor vorbei. Nach und nach erarbeiten sich die Gäste ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld, die Angriffsversuche verpufften jedoch meist an der Strafraumgrenze.

In der 71. Minute erhielten die Ausgleichsbemühungen der Frohnlacher einen Dämpfer, als der mit Gelb vorbelastete Yannik Teuchert den durchgebrochenen Aykut Civelek an der Außenlinie am Trikot festhielt und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Ein Aussetzer von VfL-Torhüter Jauch brachte in der 74. Minute die Vorentscheidung. Nach einem langen Pass wartete er an der Strafraumgrenze auf den Ball, anstatt mit dem Fuss zu klären. Cancut Civelek ging dazwischen und wurde vom Keeper im Sechzehner zu Fall gebracht. Aykut Civelek verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:0. Auch die Einwechslung von VfL-Spielertrainer Bastian Renk brachte nicht mehr die Wende. Im Gegenteil:

Der VfL wurde noch zweimal eiskalt ausgekontert. Tayfun Peker stand in der 80. Minute nach einer Hereingabe von "Jupp" Belibi goldrichtig und erhöhte auf 3:0. Nachdem Daniel Oppel im Eins-gegen-eins an Keeper Weiß gescheitert war, krönte Aykut Civelek seine überzeugende Leistung und vollendete einen schulmäßig vorgetragenen Konter mit dem 4:0. Die letzte Chance des VfL auf den Ehrentreffer durch Tayfun Özdemir wurde erneut von Weiß zunichte gemacht.



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