Coburg
Fussball-Totopokal

Vestekicker peilen Finaleinzug an

Als Favorit empfängt der FC Coburg im Halbfinale des Kreispokals am Mittwoch um 18 Uhr den ersatzgeschwächten TSV Meeder.
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Lukas Mosert (mit Ball) traf beim 4:1-Ligaerfolg der Coburger gegen den TSV Meeder Ende Juli doppelt.  Foto: Timo Geldner/Archiv
Lukas Mosert (mit Ball) traf beim 4:1-Ligaerfolg der Coburger gegen den TSV Meeder Ende Juli doppelt. Foto: Timo Geldner/Archiv
Eine kalte Dusche hat es für den TSV Meeder vor genau fünf Wochen im Ligaduell gegen den FC Coburg gegeben. Nach sieben Minuten stand es nach Treffern von Gökhan Sener und Lukas Mosert bereits 2:0 für die Vestekicker, der Rest war ein Schaulaufen (Endstand 4:1).

"Im ersten Angriff das erste Tor, das war ein perfekter Spielverlauf für uns. Ohne die frühen Tore wäre Meeder ein ganz anderer Gegner geworden", erinnert sich Matthias Christl und ist sich sicher, dass der TSV heute ein ganz anderes Gesicht zeigen wird. "Meeder ist sehr zweikampfstark und spielt diszipliniert. Sie tun sich auswärts viel leichter und werden auf Fehler von uns lauern."

Am Mittwoch um 18 Uhr ermitteln Coburg und Meeder im Dr.-Stocke-Stadion den zweiten Finalisten des Toto-Kreispokals. Der FC Mitwitz hat sich nach einem 6:1-Erfolg gegen den ASV Kleintettau bereits für das Finale am 1. Mai 2018 qualifiziert.

Christl erwartet nach der deftigen 1:3-Niederlage beim FC Eintracht Bamberg eine Reaktion seiner Mannschaft. "Wir haben am Samstag einen rabenschwarzen Tag erwischt. Solche Tage gibt es, aber am Mittwoch müssen wir als Mannschaft wieder ein ganz anderes Gesicht zeigen und uns für den schwachen Auftritt rehabilitieren."


TSV-Lazarett lichtet sich nicht

Der Coburger Coach plant trotz des bevorstehenden Spitzenspiels gegen den Tabellenzweiten Oberhaid am Sonntag keine Rotation, muss aber unfreiwillig improvisieren, da mit Daniel Alles, Lukas Schuster (verhindert) und Daniel Sam (verletzt) drei Leistungsträger fehlen. Ein Improvisationstalent, das Meeders Trainer Stefan Nöth bereits seit vielen Wochen unter Beweis stellen muss. Die Ausfälle aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen nehmen kein Ende. Mit Moritz Gemeinder, Christian Dreßel, Benny Müller, Corbinian Geisler, Christian Maisel, Dominik Gleißner, Alexander Heilingloh, Moritz Engelhardt und Johannes Bohl fehlt Nöth am Mittwochabend fast eine komplette Elf.

Die Ziele für das Halbfinale fallen deshalb auch bescheiden aus: "Unser oberstes Ziel ist, dass sich kein weiterer Spieler verletzt. Wir fahren natürlich nicht da hin, um zu verlieren, aber groß sind unsere Chancen nicht", so Nöth, der sich aufgrund der Dauerbelastung seiner Mannschaft mit englischen Wochen gewünscht hätte, dass das Halbfinale, wie ursprünglich geplant, erst nächstes Jahr stattfindet: "Leider gab es kein Entgegenkommen vom Verband, da sind wir machtlos."

Neben den fehlenden Akteuren ist Meeder zuletzt auch das Glück etwas abhandengekommen. Wie man es von Meeder auf fremden Plätzen in dieser Spielzeit gewohnt ist, zeigte die Mannschaft auch beim Gastspiel bei der DJK Bamberg II eine beherzte Vorstellung.


"Überragende junge Wilde"

Doch nach großem Kampf blieb die Belohnung in Form von Punkten mit einem Gegentreffer in der Nachspielzeit aus. "Die Leistung der jungen Wilden war überragend, leider mussten wir zwei unglückliche Schiedsrichterentscheidungen hinnehmen. Diese Leistung lässt uns aber positiv auf die nächsten Spiele schauen."



Mittwoch, 18 Uhr: FC Coburg - TSV Meeder

FC Coburg: Churilov/Shabestari - Dilauro, Scheler (?), Kolb, Kimmel (?), Guhling, E. Heinze, Schmidt, Carl, Gökhan Sener, Sertan Sener, Schiebel, Mosert, Teuchert.
TSV Meeder: Komm - Wächter, Schubert, Krumm, Thiel, Klose, Pietsch, J. Gleißner, Schorr, L. Dreßel, Seemann, Riedelbauch, Steiner, Mujanovic, Knoch.
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