Coburg
Fussball-Kreisklassen

Unterlauterer Siegesserie in der Kreisklasse 1 reißt

Nach sieben Erfolgen verliert der TSV Unterlauter gegen den KK1-Primus Weidhausen mit 0:2. In der KK3 setzte sich Ahorn beim SV Ketschendorf II durch.
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Was die Akteure des TSV Unterlauter auch versuchten, Julian Lang (am Boden) und seine Weidhausener Teamkollegen brachten immer ein Bein dazwischen und sicherten so den 2:0-Auswärtserfolg.  Foto: Hagen Lehmann
Was die Akteure des TSV Unterlauter auch versuchten, Julian Lang (am Boden) und seine Weidhausener Teamkollegen brachten immer ein Bein dazwischen und sicherten so den 2:0-Auswärtserfolg. Foto: Hagen Lehmann
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Sieben Siege in Folge mit einem Torverhältnis von 31:5 Toren: Der TSV Unterlauter entwickelte sich in den vergangenen Wochen zu dem Team in der Fußball-Kreisklasse 1 Coburg, das es zu schlagen galt. Dies gelang dem Tabellenführer FC Adler Weidhausen am Sonntag beim 2:0-Auswärtssieg.

Kreisklasse 1

Auf einige Stammkräfte musste Adler-Spielertrainer Gerardo Cannone in Unterlauter verzichten. Da überraschte es auch nicht, dass die Heimelf zunächst die etwas aktivere Mannschaft war. Doch das Tor machten die Gäste nach einer Standardsituation. Ein Freistoß von Gerardo Cannone aus rund 20 Metern wurde für Heimkeeper René Wicht unhaltbar abgefälscht. In der zweiten Halbzeit drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, doch im letzten Moment war immer ein Abwehrspieler der Gäste zur Stelle. In abgezockter Manier sorgte der Adler-Spielertrainer mit seinem zweiten Treffer fünf Minuten vor Spielende für die Entscheidung.

Dafür dass es in der Kreisklasse 1 trotzdem nicht langweilig wird, sorgen die Verfolger des FC Adler (29 Punkte), die sich ebenfalls kaum Schwächen erlaubten. Der FC Schwürbitz (25 Punkte, ein Spiel weniger) setzte sich im Derby gegen den FC Michelau mit 2:0 durch, der TSV Oberlauter (25 Punkte) überzeugte beim 4:2-Heimsieg gegen den FC Haarbrücken. Souverän klingt auch der 4:0-Erfolg des Tabellenvierten SG Mönchröden II/Rödental (22 Punkte) gegen die SG Sonnefeld II/Schneckenlohe, doch die Mannschaft von Spielertrainer Seckin Kilic hatte lange Zeit Probleme mit den einsatzfreudigen Sonnefeldern. Der Führungstreffer von Kamran Mirzazadeh nach 70 Minuten war dann aber der Auftakt für eine starke Schlussphase der Hausherren. Luft im Abstiegskampf verschafften sich der TSSV Fürth am Berg mit einem 5:1-Sieg gegen Schlusslicht FC Burgkunstadt II/Roth-Main II und der SV Meilschnitz mit einem überraschenden 3:1-Auswärtserfolg beim TSV Dörfles-Esbach.

Kreisklasse 2

Mit jeweils drei hart erkämpften Siegen bleibt das Führungstrio der Kreisklasse 2 weiter mit 25 Punkten gleichauf. Der FC Altenkunstadt zitterte sich zu einem 1:0 beim FV Mistelfeld, der TSF Theisenort siegte in einer intensiven Partie (drei Rote Karten) gegen den SV Siedlung Lichtenfels mit 2:1 und der FC Baiersdorf gewann mit 3:1 beim Schwabthaler SV. Vergessen sollte man auch nicht den Viertplatzierten SV Fischbach (1:0 gegen Schlusslicht ATSV Gehülz), der bei einem Spiel weniger (Nachholspiel gegen Siedlung Lichtenfels) nur zwei Punkte Rückstand auf das Führungstrio hat.

Kreisklasse 3

Kreisliga-Absteiger Spvg Ahorn feierte bei der Reserve des SV Ketschendorf seinen vierten Sieg in Folge. Nach einer knappen halben Stunde stand es bereits 2:2, dann passierte lange Zeit nichts, ehe Florian Nausch mit seinem Treffer in der 88. Minute für den Auswärtssieg seiner Mannschaft sorgte.

Ebenfalls in der Fremde erfolgreich war die Torfabrik des TSV Scherneck (39 Treffer in zehn Spielen) mit dem 4:1-Sieg beim SV Hut-Coburg. An der Tabellenspitze schreiten weiter die Sportfreunde Unterpreppach (29 Punkte, 3:0 gegen den TSV Gleußen) voran. Sieben Punkte beträgt der Rückstand des Tabellenzweiten Spvg Eicha, der sich beim 5:1-Sieg gegen den FC Anadoluspor in Torlaune präsentierte. Adrian Dürr traf dabei viermal für die Trächer. Noch höher gewann der TSV Scheuerfeld beim 6:1-Heimerfolg gegen den TSV Bad Rodach. Nachdem es zur Halbzeit noch 1:1 gestanden hatte, brachen mit der Gelb-Roten Karte gegen den Rodacher Marcel Moser (65. Minute) alle Dämme. Für die Scheuerfelder war es nach fünf sieglosen Partien zuvor ein eminent wichtiger "Dreier", um den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu wahren.

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