Coburg
Fußball-Bezirksliga West

TSV Mönchröden und Sylvia Ebersdorf: doppelter Kerwaspaß?

Sylvia Ebersdorf und der TSV Mönchröden peilen in ihren Kirchweihspielen gegen Kellerkinder Heimsiege an. Im Derby Sonnefeld gegen Ketschendorf treffen zwei formstarke Teams aufeinander.
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Der TSV Sonnefeld um Kapitän Sebastian Kunick (weißes Trikot) wehrt sich gegen den drohenden zweiten Abstieg in Folge. Für Tim Knoch und seine Ebersdorfer (links) steht heute gegen den TSV Ebensfeld eine Pflichtaufgabe auf dem Programm.  Foto: Lisa Hümmer
Der TSV Sonnefeld um Kapitän Sebastian Kunick (weißes Trikot) wehrt sich gegen den drohenden zweiten Abstieg in Folge. Für Tim Knoch und seine Ebersdorfer (links) steht heute gegen den TSV Ebensfeld eine Pflichtaufgabe auf dem Programm. Foto: Lisa Hümmer

Der 14. Spieltag der Bezirksliga Oberfranken West war das Wochenende der Kellerkinder: die SpVgg Ebing (6:1 in Oberhaid), der TSV Marktzeuln (2:1 gegen Merkendorf) und der TSV Sonnefeld (1:0 in Ebensfeld) feierten allesamt überraschende Siege. Das untere Tabellenmittelfeld rückt dadurch enger zusammen. Angeführt wird die zweite Tabellenhälfte vom SV Ketschendorf, der nach sechs sieglosen Partien mit dem 3:0 gegen Buttenheim ebenfalls mal wieder einen Dreier feierte. Am Sonntag um 15 Uhr geht es für die Buchberg-Elf zum TSV Sonnefeld, bei dem der Trainerwechsel scheinbar den erhofften Effekt bringt. Neu-Trainer Benjamin Demel holte aus zwei Partien die maximale Punktausbeute. Von der maximalen Ausbeute ist der TSV Mönchröden in dieser Spielzeit weit entfernt. Ein Heimerfolg gegen den SC Jura Arnstein am Samstag (16 Uhr) im Kerwaspiel könnte das Team von Coach Thomas Hüttl aber zumindest wieder in die Nähe der Tabellenspitze bringen. Von dort grüßt der SC Sylvia Ebersdorf, der am Samstag um 15 Uhr in seinem Kirchweihspiel vor einer Pflichtaufgabe gegen den TSV Ebensfeld steht.

TSV Sonnefeld - SV Ketschendorf

Beide Mannschaften mussten nach einem guten (Ketschendorf) beziehungsweise ordentlichen (Sonnefeld) Saisonstart durch schwere Wochen gehen. Die Sonnefelder verloren sieben Partien in Folge, was Ex-Trainer Heiko Schröder seinen Job kostete, die Ketschendorfer blieben zumindest sechs Spiele sieglos. Zwei Negativserien, die aber mittlerweile gerissen sind. Sonnefeld steht nach zwei Siegen in Folge zumindest wieder auf dem Abstiegsrelegationsrang, Ketschendorf rangiert nach dem 3:0-Sieg gegen Buttenheim im gesicherten Mittelfeld. "Wir hatten gegen Buttenheim natürlich schon etwas Druck. Als Team haben wir das gegen einen starken Gegner super gemacht und verdient gewonnen", sagt Patrick Schuberth.

Der Ketschendorfer Spielertrainer will mit seiner Mannschaft in Sonnefeld nachlegen, weiß aber, dass gegen den Landesliga-Absteiger nicht einfach wird. "Zum Abschluss der Hinrunde werden wir aber auf jeden Fall noch einmal alles versuchen, um nicht nur einen, sondern drei Punkte zu holen, um so den letztwöchigen Heimsieg zu vergolden."

Auf Sonnefelder Seite präsentiert sich nach dem Trainerwechsel vor allem Routinier Benjamin Müller mit drei Treffern in zwei Begegnungen in Topform.

TSV Sonnefeld: Schultheiß - Kunick, Krämer, Pleiner, Heider, Graf, Jacob, Salaske, Wittmann, Wandrai, Müller, Kluck, Brückner, Büchner / SV Ketschendorf: Rutz - Bauer, Griebel, Hanff, Jungkunz, Koc, Krüger, Mayer, Mönch, Reuss, Rudolph, Schoder, Schuberth, M. Schwesinger, S. Schwesinger Tritscher, Wuttke - Es fehlen: Shabestari (beruflich) Dietz (verletzt). SC Sylvia Ebersdorf - TSV Ebensfeld

Nach dem 3:0-Auswärtssieg am vergangenen Wochenende beim SC Jura Arnstein und dem erneuten Patzer des TSV Schammelsdorf geht der SC Sylvia Ebersdorf (30 Punkte) als Spitzenreiter in den letzten Spieltag der Vorrunde. Dort treffen die Schützlinge von Trainer Dieter Kurth im Kirchweihspiel am Samstag um 15 auf den Tabellenvorletzten TSV Ebensfeld (15./9).

Die Ebensfelder Verantwortlichen haben in dieser Woche die Reißleine gezogen, sich von Trainer Oliver Kellner getrennt und den früheren Spieler Christian Quinger zusammen mit Reservetrainer Thomas Helmreich als Interimslösung präsentiert. Ausschlaggebend für die Trennung war die Negativserie von neun sieglosen Spielen. Mit lediglich acht Treffern haben die Ebensfelder bislang mit Abstand am wenigsten Tore in der Bezirksliga West erzielt.

Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt ist, gilt es für die Sylvianer, die Konzentration während der gesamten 90 Minuten hochzuhalten, sich ausreichend Torgelegenheiten zu erspielen und diese konsequent zu nutzen. Für das heutige Spiel stehen Dieter Kurth mit Ausnahme des noch verletzten Fabian Zapf wieder alle Spieler des Kaders zur Verfügung.

SC Sylvia Ebersdorf: U. Knauer/Schoppel - Engelmann, Heidenreich, Pechtold, Pawellek, Tranziska, Autsch, Dalke, Özer, Peker, Pöche, Thiel, Böhnlein, Knoch - Es fehlt: Zapf (verletzt).

TSV Mönchröden - SC Jura Arnstein

Zur Kerwa gibt am Samstag der SC Jura Arnstein seine Visitenkarte im Wildpark ab. Der Aufsteiger kommt als Tabellenletzter und hat bisher noch keinen einzigen (insgesamt acht) Punkt auf fremdem Terrain gewonnen. Auf den ersten Blick also eine leichte Aufgabe für die "Mönche", doch die Erfahrungen der beiden zurückliegenden Auswärtsspiele sollten Warnung genug sein.

Torchancen gab es für den TSV genug, doch wenn man diese nicht nutzt, steht man am Ende mit leeren Händen da. Coach Thomas Hüttl möchte die Hinrunde mit einem Sieg abschließen, zumal schon eine Woche später mit dem Tabellenvorletzten TSV Ebensfeld ein weiterer schlagbarer Gegner im Wildpark aufkreuzt.

Mönchröden: J. Köhn/Kühn - Ehrlich, Emig, Greiner, Kirtay, Werner, L. Köhn, Puff, Knauer, Stammberger, Beetz, Biemann, Engelhardt, Müller, Ciray, Späth - Es fehlen: Giller, Schulz, Rahmani, Hüttner (alle verletzt), Wegener (verhindert).

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