Ebersdorf
Volleyball-Bayernliga

SG Teamwork: Eine gute Mischung aus Jung und Alt

Bayernliga-Aufsteiger SG Teamwork Ebersdorf/Coburg startet am Samstag in der Frankenlandhalle gegen den TSV Eibelstadt in die neue Spielzeit.
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Das Team der SG Teamwork (hintere Reihe von links): André Dehler, Stefan Schönfelder, Vitali Wittstein, Sasa Jularic. Vordere Reihe von links: Trainer Volker Pohl, Eric Turek, René Franz, Adrian Lamberti, Benjamin Kucera und Daniel Baumgarten. Es fehlt: Max Kessel  Foto: SG Teamwork
Das Team der SG Teamwork (hintere Reihe von links): André Dehler, Stefan Schönfelder, Vitali Wittstein, Sasa Jularic. Vordere Reihe von links: Trainer Volker Pohl, Eric Turek, René Franz, Adrian Lamberti, Benjamin Kucera und Daniel Baumgarten. Es fehlt: Max Kessel Foto: SG Teamwork

Vor über zehn Jahren schlug letztmals eine Mannschaft aus Coburg in der Volleyball-Bayernliga auf. Im März 2008 kam es am Ende der Saison in der Coburger Pestalozzihalle zum zweiten Aufstieg der VSG Coburg/Grub in die Regionalliga. Damals begann die Aufstiegstour und Erfolgsgeschichte der VSG, die 2016 aufgrund der Insolvenz der Erstligamannschaft ein abruptes Ende fand.

Nach zwei Jahren im absoluten Amateurbereich schaffte es die im Juli 2016 neu gegründete SG Teamwork Ebersdorf/Coburg/Grub nach zwei Aufstiegen direkt in die Bayernliga und damit den Sprung in den mittleren Leistungsbereich. Trainer Volker Pohl, Kapitän Benjamin Kucera, Zuspieler André Dehler sowie Rückkehrer Max Kessel (vom VC Eltmann) sind Coburger Volleyballfans sicher noch ein Begriff. Das Quartett bildet mit dem ehemaligen serbischen Erstligaspieler Sasa Jularic den erfahrenen Kern der Bayernligamannschaft. Die Talente Eric Turek, Adrian Lamberti und René Franz bringen dagegen die jugendliche Frische ins Team. Den Kader komplettieren die ehemaligen Sonneberger Daniel Baumgarten und Stefan Schönfelder sowie das BSC-Urgestein Vitali Wittstein.

Bereits in der Vorbereitung bewies die SG Teamwork, dass sie durch die Kombination aus Erfahrung und jugendlicher Unbekümmertheit auch gegen vermeintlich bessere Teams sehr gut mithalten kann - so gelangen sogar zwei Siege gegen höherklassige Mannschaften. Es zeigte sich aber auch, dass die SG Teamwork bei vermeintlich leichten Gegnern teilweise zu viel Lockerheit an den Tag legte und sich unnötig in Schwierigkeiten brachte.

Trainer Volker Pohl versuchte deshalb in der Vorbereitung besonders an der Konstanz seiner Mannschaft zu arbeiten. In der ausgeglichenen Bayernliga gibt es in dieser Saison mit Ausnahme des letztjährigen Vizemeisters TB Regenstauf keinen Meisterfavoriten. "Die Liga war in den letzten Jahren sehr ausgeglichen. Viele Spieler werden durch die Tagesform der Mannschaften entschieden werden", sagt SG-Trainer Volker Pohl. "Wir müssen im Gegensatz zu den Vorjahren in allen Spielen an unsere Leistungsgrenze herankommen, um Punkte zu holen. Unsere Mannschaft hat sowohl erfahrene Spieler als auch jüngere hungrige Spieler zu bieten. Es gilt also die Routine der Älteren zu nutzen und die Jungen von Spiel zu Spiel noch besser zu machen."

Duell der Aufsteiger

Am Samstag um 19.30 Uhr fliegen in der Frankenlandhalle in Ebersdorf die ersten Volleybälle der neuen Saison über das Netz. Gegner ist der unterfränkische Mitaufsteiger TSV Eibelstadt II. Die Reserve des Drittligisten schaffte den Aufstieg als Zweiter der Landesliga Nordwest über die Relegation. Eine interessante Parallele zur SG Teamwork: Beide Teams spielten 2016 noch in der Bezirksliga und sind direkt in die Bayernliga durchmarschiert. Eibelstadt wird also ebenfalls mit Selbstvertrauen ins erste Spiel gehen und versuchen, die Punkte aus Ebersdorf zu entführen.

Der Kader

Spieler: André Dehler (Zuspiel), Sasa Jularic (Libero), Beni Kucera, René Franz, Daniel Baumgarten (alle Annahme/Außen), Eric Turek (Diagonalangreifer), Max Kessel, Adrian Lamberti, Vitali Wittstein (Mittelblock) und Stefan Schönfelder (Universal)

Trainer: Volker Pohl

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