Pfarrweisach
Fussball-Kreisliga Coburg

Schneidawind legt Fokus auf Disziplin

Der Spielertrainer des Tabellendritten TSV Pfarrweisach spricht im Interview über die Aufstiegsambitionen und einen hochkarätigen Neuzugang.
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Daniel Schneidwind (rechts) ist ene Art "Lebensversicherung" für den Kreisligisten TSV Pfarrweisach. Der Spielertrainer hat seine Jungs nicht nur im Griff, er geht auch auf dem Feld mit bestem Beispiel voran und trägt sich regelmäßig in die Torschützenliste ein.Wolfgang Dietz/Archiv
Daniel Schneidwind (rechts) ist ene Art "Lebensversicherung" für den Kreisligisten TSV Pfarrweisach. Der Spielertrainer hat seine Jungs nicht nur im Griff, er geht auch auf dem Feld mit bestem Beispiel voran und trägt sich regelmäßig in die Torschützenliste ein.Wolfgang Dietz/Archiv
Der 21. Spieltag könnte das Tabellenbild der Kreisliga Coburg noch mehr verzerren. Denn die Wetterprognosen verheißen erneut nichts Gutes, mit Spielausfällen im Fußball-Kreis Coburg ist weiter zu rechnen. So ist durchaus möglich, dass der FC Coburg II (in Ahorn) bereits seine 21. Partie bestreitet, während andere Teams möglicherweise vier Spiele weniger auf ihrem Konto haben. Sicher ist, dass der TBVfL Neustadt/Wildenheid seine Partie gegen den VfB Einberg auf dem Hartplatz an der Neustadter Freisportanlage austragen wird.

Mit dem 23-jährigen Daniel Schneidawind vom TSV Pfarrweisach, dem jüngsten Spielertrainer im Spielkreis, wird die Interviewserie des Coburger Tageblatts mit den Kreisliga-Trainerin vorerst komplettiert. Nächste Woche geht es mit Spielern und Funktionären weiter (siehe Infobox).
Die Pfarrweisacher stehen aktuell mit 40 Punkten aus 18 Spielen auf dem 3. Platz der Kreisliga Coburg. Am Samstag um 16 Uhr gastiert der TSV bei der DJK Lichtenfels (13.).

Herr Schneidawind, wie war der Sprung vom Spieler zum Co-Trainer und dann zum Cheftrainer?
Daniel Schneidawind: Da ich schon als Co-Trainer involviert war, kannte ich die Zusammenarbeit mit dem Verein und der Mannschaft schon. Das hat natürlich extrem geholfen und es macht einfach Spaß.

In den letzten vier Jahren haben Sie stets oben mitgespielt und teilweise schon sicher geglaubte Aufstiege verspielt. Wollen Sie gar nicht in die Bezirksliga?
Natürlich wollen wir mal in die Bezirksliga. Aber wir hatten zum Saisonende immer eine dünne Kaderdecke und konnten das personell nicht kompensieren. Da von uns noch keiner Bezirksliga gespielt hat, ist der Reiz groß, den Aufstieg vielleicht irgendwann zu schaffen. Wir machen uns aber nicht verrückt, denn die Kreisliga ist mit den zwei Derbys auch attraktiv für uns.

Der TSV ist mit nur 29 Gelben Karten das fairste Team der Liga. Schaut man als Trainer darauf?
Diese Statistik ist in der Tat für mich wichtig. Ich lege den Fokus auf Disziplin und freue mich, dass meine Jungs das so gut umsetzen.

Mit 2,5 Toren im Schnitt, jeweils 23 in den neun Heimspielen und in den neun Auswärtspartien, stellen sie den viertbesten Angriff der Liga. Ist es der Pfarrweisacher Matchplan "mit mehr als zwei Treffern werden wir schon gewinnen"?
Nein, sicher nicht. Wir spielen einen offensiven Fußball und vor allem Florian und Sebastian Pecht machen konstant ihre Buden. Das hilft uns natürlich ungemein. Wir werden an unserer Ausrichtung auch nichts ändern.

Vergangene Woche tauchte erstmals der Name Sebastian Preßler auf. Wie gelang es Ihnen, den ehemaligen Landesliga-Kicker des TSV Mönchröden zu gewinnen?
Wir wussten, dass er im Nachbarort ein Haus baut und haben Kontakt aufgenommen. Er hat schon in der Vorrunde und in der Halle mittrainiert, und nun greift er also auch bei uns ein. Sebastian ist ein super Fußballer und wird uns mit seiner Erfahrung helfen.

Zum Abschluss die Frage zur Partie am Samstag. Was erwarten Sie bei der DJK Lichtenfels für ein Spiel?
Schon beim knappen 2:1 im Hinspiel zeigte der Aufsteiger sein Potenzial. Sie haben gute Akteure in ihren Reihen und auswärts muss man immer diszipliniert spielen. Wir wollen uns aber vor allem auf uns konzentrieren und dann das Ergebnis positiv gestalten.
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