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Ramer ist nicht mehr Geschäftsführer des HSC Coburg

Steffen Ramer und der Handball-Zweitligist HSC 2000 Coburg gehen ab sofort getrennte Wege. Die Zusammenarbeit wurde im beiderseitigen Einvernehmen beendet.
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Steffen RamerArchiv
Steffen RamerArchiv

Steffen Ramer und der Handball-Zweitligist HSC 2000 Coburg gehen ab sofort getrennte Wege. Die Zusammenarbeit wurde im beiderseitigen Einvernehmen beendet. Das teilte der Verein am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

Gründe für die Trennung waren einerseits unterschiedliche Ansichten, was die weitere Entwicklung des Klubs angeht, und vor allem der Wunsch Ramers, sich beruflich neu orientieren zu wollen. In beratender Tätigkeit soll er dem HSC im Vertrieb weiterhin unterstützend zur Seite stehen.

Weiter in freiberuflicher Funktion

Ramer hatte im Juli 2016 den Posten des Geschäftsführers Marketing und Vertrieb bei den Coburger Handballern übernommen. Zwei Spielzeiten bildete er mit Florian Dotterweich, der für die Bereiche Finanzen, Personal und Logistik zuständig war, das Geschäftsführer-Duo, ehe im Sommer Michael Häfner Dotterweich beerbte. "Wir sind Steffen dankbar für seinen Einsatz rund um den HSC und respektieren seinen Wunsch, beruflich etwas Neues machen zu wollen", sagt HSC-Vorstandssprecher und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Apfel. "Wir haben sehr oft zusammengesessen und über unseren weiteren gemeinsamen Weg gesprochen. Hier haben wir gemerkt, dass es für beide Seiten wohl am besten ist, an dieser Stelle konsequent zu handeln und nach vernünftigen Lösungen zu suchen."

Der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Dietz ergänzt: "Steffen hat uns wichtigen Input gegeben und hat unseren Weg in der jüngeren Vergangenheit maßgeblich begleitet. Uns ist es wichtig, ihm für seinen Einsatz und seine Ideen zu danken. Wir haben einen sehr offenen Dialog gepflegt und gemeinsam entschieden, dass eine Trennung die beste Lösung für beide Seiten ist."

Auch wenn Ramer kein offizielles Vereinsamt mehr bekleidet, wird er weiterhin bei den HSC-Heimspielen anzutreffen sein. In freiberuflicher Funktion soll der Ex-Geschäftsführer einige Sponsoren weiter betreuen und versuchen, weitere Förderer zu akquirieren. "Ich bedanke mich für das Vertrauen aller HSC-Verantwortlichen und das Vertrauen aller Partner und Sponsoren. Allen Mitarbeitern auf und neben dem Spielfeld möchte ich für die gute Zusammenarbeit danken, ganz besonders auch allen Ehrenamtlichen, die Tag ein Tag aus ihre Freizeit für den Coburger Handball opfern. Es war eine schöne Zeit mit wertvollen Erfahrungen, an die ich mich sicherlich oft erinnern werde", sagt Ramer. "Dem Verein, den handelnden Personen und dem Cheftrainer Jan Gorr wünsche ich weiterhin ein gutes Händchen bei allen zukünftigen Entscheidungen."

Kein neuer Geschäftsführer

In Sachen Nachfolgeregelung wird es laut den HSC-Verantwortlichen Dietz und Apfel keinen übereilten Aktionismus geben. In Ruhe soll nach der passenden Lösung gesucht werden. "Diese Lösung wird aber sicherlich nicht sein, dass wir einen neuen Geschäftsführer suchen. Wir sind hier mit dem weiteren Geschäftsführer Michael Häfner gut aufgestellt", erklärt Apfel. "Dieser genießt unser vollstes Vertrauen und wir glauben, mit ihm an der Spitze nun die notwendige Kontinuität zu haben, um den Coburger Weg mit Nachdruck zu verfolgen und erfolgreich zu sein. Wir werden uns deshalb verstärkt nach einer geeigneten Lösung für den Marketing- und Vertriebsbereich umschauen."

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