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Sportkegeln

Neustadts Neuzugang Moosburger: "Struktur ist schon Bundesliga-Spitze"

Michael Moosburger kehrt vom Erstliga-Dritten Mörfelden zum Aufsteiger PSV Neustadt zurück. Er lobt das Umfeld und die Organisation bei den Puppenstädtern.
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Michael Moosburger (rechts) mit seinem alten und neuen Teamkollegen Sascha Hammer CT-Archiv
Michael Moosburger (rechts) mit seinem alten und neuen Teamkollegen Sascha Hammer CT-Archiv
Die Sportkegler des PSV Franken Neustadt sind im Freudentaumel. Nach dem der Aufstieg in die 1. DCU-Sportkegler-Bundesliga perfekt ist, baten wir "Rückkehrer" Michael Moosburger zu einem Gespräch. Der 35-jährige Erstligakegler erzielte in der zu Ende gegangenen Serie für Olympia Mörfelden einen Heimschnitt von 979,2 und einen Auswärtsschnitt von 991,2 Holz.
Mit insgesamt 85 Erstligaspielen für Mörfelden und Neustadt sowie einer persönlichen Bestleistung von stolzen 1051 Punkten gilt er schon jetzt als absolute Verstärkung im Team der ehrgeizigen Puppenstädter.

Herr Moosburger, als Rückkehrer zum PSV Franken Neustadt sind Sie als Stammspieler in der neuen Saison sicher gesetzt. Worauf freuen Sie sich am meisten?
Michael Moosburger: Natürlich freue ich mich, wieder das Trikot meines Heimatvereins, wo ich hingehöre, zu tragen. Endlich darf ich auch die Bahn mit dem neuen Kegel bespielen. Ich will dort meine Zahlen konstant bringen. Zur neuen Runde erhoffe ich mir zunächst, dass alle gesund und munter bleiben und der Kader so zusammen bleibt, und vielleicht sogar noch verstärkt wird, so dass wir dieses Mal gemeinsam den Klassenerhalt erreichen.
Von mir persönlich erhoffe ich, genauso wie vom kompletten Team, eine stabile Runde, dass wir kompakt ohne große Ausfälle durchkommen. Denn das ist das A und O in dieser Liga, jeder Ausfall kann bitter böse bestraft werden und kostet oftmals die wichtigen Punkte.

Sie bringen jetzt viel Erstliga-Erfahrung mit, haben mit Mörfelden einen guten dritten Platz belegt. Kommendes Jahr ist die Zielsetzung mit Neustadt der Klassenerhalt. Worauf wird es ankommen?
Der dritte Platz mit Mörfelden war realistisch und hat genau das widergespiegelt wie die gesamte Runde gelaufen ist. VKC Eppelheim ist souverän ohne Niederlage durchmarschiert und RW Sandhausen war den Ticken besser, obwohl wir sie am letzten Spieltag geschlagen haben.
Wie schon genannt, müssen wir kommende Saison kompakt agieren, um Punkte einfahren zu können. Ich hoffe wir sind stark genug, um gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt zu punkten. Auch gegen vermeintliche Mittelfeldmannschaften können wir an guten Tagen immer gewinnen, wenn wir konzentriert zu Werke gehen. Besonders wichtig wird der Saisonstart sein, hierbei dürfen wir nicht gleich den Anschluss verlieren.

Thema Heimspiele und Heimstärke. Letzte Saison gab es nur eine Niederlage. Was ist beim PSV in Liga eins zu erwarten?
Heimsiege sind der Schlüssel zum Erfolg. Die Bahnen sind besser und ergiebiger geworden als die letzten Jahre. Hier müssen wir unsere Heimstärke neu erarbeiten und zum Ausdruck bringen. Wir müssen schon 5700 anbieten, um die Punkte größtenteils zu behalten. Es wird sicher die eine oder andere Topmannschaft kommen, die an 5800 und mehr Kegel heranspielen wird. Gerade zu Hause wird sich entscheiden, ob die Klasse gehalten wird oder nicht.

Und was ist auswärts möglich?
Die Auswärtsfahren und Spiele werden sicher wieder schön und erlebnisreich werden. Ich denke, dass wir wieder größtenteils mit einem Fanbus zu den Spielen fahren. Die Leute werden uns wieder unterstützen. Auf den fremden Bahnen wird bei den Topteams aber realistisch gesehen wenig zu holen sein. Aber darum geht es gar nicht, wir müssen auswärts bei den Mitkonkurrenten Gewehr bei Fuß stehen, um vielleicht das eine oder andere Mal die Punkte zu entführen.

Das "Drumherum" wird in Neustadt seit Jahren sehr gelobt. Sie haben nun den direkten Vergleich - wie beurteilen sie hier den PSV?
Das Umfeld und die Rahmenbedingungen in Neustadt sind prima. Ich glaube, es ist bei den wenigsten Vereinen so viel Struktur vorzufinden. Hier gehört Neustadt definitiv zur Bundesligaspitze. Gut besuchte Spiele, gute Stimmung und auch auswärts ist Unterstützung dabei. Das Umfeld ist wie eine große Familie, die immer zusammenhält.
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